EAST: Welche Chancen haben grüne Gase in Mit­tel­deutsch­land

Christian Bender. Foto: privat

Am 16./17. Sep­tem­ber 2019 startet die erste EAST Energy And Storage Tech­no­lo­gies exhi­bi­tion & con­fe­rence im Con­gre­sCen­ter der Erfur­ter Messe.

Chris­tian Bender hält dort im Work­shop Finan­zie­run­gen, Start-ups, recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen, inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit einen Vortrag über den Kom­pe­tenz­at­las “Die Gas­wirt­schaft im 21. Jahr­hun­dert – Chancen und Ent­wick­lun­gen grüner Gase mit dem Fokus auf Mit­tel­deutsch­land”. Hier ein Inter­view mit ihm.

Wo liegen ihre For­schungs­schwer­punkte?

Bender: Meine der­zei­ti­gen For­schungs­schwer­punkte liegen in der kom­mu­na­len Ver­kehrs­in­fra­struk­tur, wie auch im Bereich der Kom­mu­nal­fi­nan­zen. … Wir beschäf­ti­gen uns unter anderem mit Demo­gra­fie­ent­wick­lun­gen, der Digi­ta­li­sie­rung, För­der­mit­tel­pro­gram­men, der Ver­ga­be­pra­xis, inter­kom­mu­na­ler Koope­ra­tion und kom­mu­na­ler Infra­struk­tur­be­schaf­fung. Gegen­wär­tig, mit dem Braunkohle-Ausstieg, hat die Infra­struk­tur­ent­wick­lung zusätz­li­che Prä­fe­renz erhal­ten. Inwie­weit ist man aus Ihrer Sicht vor Ort für die anste­hen­den Auf­ga­ben gerüs­tet.

Die Aus­ge­stal­tung der öffent­li­chen Infra­struk­tur ist seit jeher ein neur­al­gi­scher Faktor. Dabei ist dies ein Sam­mel­be­griff für unter­schied­li­che öffent­li­che Leis­tun­gen, wie bei­spiels­weise der Schul- und Kitain­fra­struk­tur, Digi­ta­li­sie­rung und smarter Infra­struk­tur, oder auch der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur.

Für die Braun­koh­le­re­gio­nen bedeu­tet der Aus­stieg einen tief­grei­fen­den wirt­schaft­li­chen und gesell­schaft­li­chen Wandel. Diesen gilt es zu gestal­ten. Von der Wirt­schafts­för­de­rung, über die öffent­li­che Daseins­vor­sorge bis hin zur Aus­wei­tung von Forschungs- und Ent­wick­lungs­vor­ha­ben und über­re­gio­na­len Koope­ra­tio­nen sind die Vor­schläge hete­ro­ge­ner Natur.

Die Her­aus­for­de­rung besteht darin, all diese Maß­nah­men auf­ein­an­der abzu­stim­men und für die Region ein trag­fä­hi­ges und sofern möglich ein kon­sens­ori­en­tier­tes Modell zu ent­wi­ckeln.

Was ist in wenigen Worten Ihre Erkennt­nis durch die Studie?

Der zen­trale Erkennt­nis­ge­winn besteht darin, dass Mit­tel­deutsch­land bereits eine Fülle von unter­schied­li­chen Akteu­ren und eine sich hieraus erge­bende Inno­va­ti­ons­kraft besitzt. Es bedarf jedoch einer bun­des­land­über­grei­fen­den, ver­stärk­ten Koope­ra­tion und Ver­net­zung.  …


Gekürzt. Das kom­plette Inter­view ist hier auf der Seite vom Verlag VI-Strategie nach­zu­le­sen.

Alle Infor­ma­tio­nen zur EAST finden sich hier.