Michael Kynast. Foto: Messe Erfurt

EAST: Neue Plattform und Impuls­geber für Speichertechnologien

von | 11. Juli 2019

Interview mit Michael Kynast, Geschäfts­führer der Erfurter Messe GmbH, über die “EAST Energy And Storage Tech­no­logies” exhi­bition & conference

In der Vergan­genheit fand auf der Erfurter Messe schon eine Veran­staltung im Ener­gie­be­reich statt.

Kynast: Die Messe Erfurt hat tatsächlich schon einige Erfah­rungen mit Veran­stal­tungen zum Thema Energie und rege­ne­rative Energien. Von 2012 bis 2015 orga­ni­sierten wir gemeinsam mit zahl­reichen Partner, u.a. mit dem BWE Landes­verband Thüringen und Lorenz Kommu­ni­kation, die Wind.Energie Mittel­deutsche Bran­chentage. In der Spitze stellten 50 Unter­nehmen aus ganz Deutschland in unseren Messe­hallen aus. An den zwei Veran­stal­tungs­tagen wurde in z.T. über 40 Vorträgen und Gesprächs­runden über die Ener­gie­wende und den weiteren Weg referiert sowie disku­tiert. Auf diese Erfah­rungen und bereits bestehende Kontakte können wir nun für die „EAST“ zurück­greifen. Die Ener­gie­wende und Themen um rege­ne­rative Energien haben sich zu einem über die ganze Gesell­schaft erstre­ckenden Thema entwi­ckelt. Wir wollen mit unserer Kongress­messe die ganz­heit­liche Betrachtung voran­bringen und alle sich darum grup­pie­renden Frage­stel­lungen – wirt­schaft­liche, wissen­schaft­liche, tech­nische und rechtliche- für die teil­neh­menden Unter­nehmer praxis­ori­en­tiert darstellen.

Letztes Jahr ist der Gedanke für diese neue Ener­gie­messe entstanden. Wie kam es dazu?

Wir beschäf­tigen uns, wie bereits erwähnt, schon seit geraumer Zeit mit dem Ener­gie­thema. In den letzten Jahren ging in einigen Sektoren der Ener­gie­branche die Entwicklung rasant weiter, in anderen nicht. Wir glauben, dass es ohne eine Lösung zur effi­zi­enten Spei­cherung von Energie keine wirkliche Umsetzung der ange­strebten Ener­gie­wende geben kann. Darauf aufbauend lag es nahe, ein Veran­stal­tungs­konzept zu entwi­ckeln, das eben genau diese für uns entschei­dende Lücke zum Thema schließt und zwar nicht nur bezogen auf einen möglichen Lösungs­ansatz, wie z.B. das Thema Batterie, sondern in der ganz­heit­lichen Betrachtung. Die Umsetzung haben wir dann mit unseren Partnern der Kongress­messe „EAST“ in Angriff genommen.

Was steckt hinter dem Namen „EAST“?

Mit dem Namen „EAST“ haben wir eine markante Abkürzung für „Energie And Storage Tech­no­logies“ geprägt, mit der man nicht nur im deutsch­spra­chigen Raum zukünftig einen Marken­namen mit dem Thema Ener­gie­spei­cher­tech­no­logien in Verbindung bringen soll und, davon bin ich fest überzeugt, auch wird. …

Aus welchen Gründen haben Sie sich für das Thema Ener­gie­speicher entschieden?

Die Umsetzung der inte­grierten Ener­gie­wende benötigt inno­vative Energiespeicher-​Konzepte. Davon sind wir überzeugt. Weltweit wird hierzu geforscht, entwi­ckelt und der fachliche Austausch gesucht.

Das gilt auch für den mittel­deut­schen Raum, der bereits seit Längerem sehr dynamisch zur Energiespeicher-​Thematik Impulse setzt. Er wurde in der Vergan­genheit aber noch zu wenig als Ener­gie­spei­cher­region vernetzt und wahr­ge­nommen. Das wollen wir mit der „EAST“ ändern und einen gemein­samen Diskurs leis­tungs­starker regio­naler und über­re­gio­naler Partner organisieren. …


Gekürzt. Das komplette Interview ist hier auf der Seite vom Verlag VI-​Strategie nachzulesen.

Alle Infor­ma­tionen zur EAST finden sich hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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