Was bringt das Energie-Jahr 2020?

Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung wie die Installation einer Fußbodenheizung sind in Zukunft für selbstgenutzte Immobilien von der Steuer absetzbar. Foto: ZVSHK

Das Jahr 2020 wartet mit zahl­rei­chen neuen Rege­lun­gen im Ener­gie­be­reich auf. Sie betref­fen die Berei­che Mobi­li­tät und Wärme. Einige wirken sofort, andere erst später. Ein Über­blick.

Brenn­stoff­emis­si­ons­han­dels­ge­setz (BEHG)

Das BEHG wurde erst kurz vor Jah­res­ende durch den Bun­des­rat geschleust, der es noch­mals ver­schärfte. Es regelt die Besteue­rung anhand der CO2-Emissionen für den Wärme- und den Mobi­li­täts­markt, wie sie im Strom­markt mit dem Zer­ti­fi­ka­te­han­del schon lange gang und gäbe ist. Ein­ge­trie­ben werden die Mehr­kos­ten durch die 4000 soge­nann­ten Inver­kehr­brin­ger. Das sind Her­stel­ler und Händler von Kraft- und Brenn­stof­fen wie Raf­fi­ne­rien, Impor­teure oder inlän­di­sche Her­stel­ler. Das System ist an den euro­päi­schen Zer­ti­fi­ka­te­han­del ange­lehnt, stellt jedoch einen deut­schen Son­der­weg dar. Bis 2026 erfolgt jähr­lich eine schritt­weise Anhe­bung der Beprei­sung. …

Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG)

Das GEG vereint EEWär­meG, EnEV und EnEG. Alle drei waren unter­ein­an­der nicht abge­stimmt, ins­be­son­dere im Ver­hält­nis der Ver­wen­dung erneu­er­ba­rer Ener­gie­trä­ger zur Gebäu­de­ef­fi­zi­enz. Denn diese sind nicht auto­ma­tisch effi­zi­ent. Das GEG legt ein­deu­tig den Fokus auf die Ener­gie­ef­fi­zi­enz und ori­en­tiert sich damit an der EnEV in der Fassung von 2016. Für öffent­li­che Bauten gilt ab sofort der KfW-55- Stan­dard, für private der KfW-70-Standard. Grund­lage sind hier eben­falls die Refe­renz­ge­bäude aus der EnEV. Beim geför­der­ten Woh­nungs­bau gibt es zukünf­tig eine Bera­tungs­pflicht durch die Ener­gie­be­ra­ter der Ver­brau­cher­zen­trale des Bun­des­ver­ban­des. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.