Die Fachkongresse und -Workshops zur E-world zielen immer mehr auch auf die Immobilienwirtschaft ab. Foto: Udo Geisler / Messe Essen

E‑world: Immobilie zwischen Wärme- und Verkehrswende

von | 12. Februar 2020

Die E‑world 2020 in Essen setzt zwei für die Immo­bi­li­en­branche prägnante Schwer­punkte: Zum einen sind das zukünftige Mobi­li­täts­kon­zepte, meist auf E‑Autos fußend. Zum anderen ist das die Wärme­wende. Von beiden ist die Immobilie unmit­telbar berührt.

Die beiden Themen, die schon 2019 die Immo­bi­li­en­branche geprägt haben, schlagen sich auch deutlich im Programm nieder. So widmet sich der dort statt­fin­dende 24. Fach­kon­gress Zukunfts­en­ergien am 11. Februar 2020 Smart Cities und deren Lösungs­an­sätzen für inno­vative Ener­gie­lö­sungen, neue Mobilität und Einsatz­mög­lich­keiten von Wasser­stoff. Schwer­punkte bilden das Städ­te­wachstum durch Zuzug, der Bau intel­li­genter und digitaler Immo­bilien und deren effi­ziente Planung und Bewirt­schaftung inklusive bedarfs­ge­rechter Mobilitätskonzepte.

Wohnungs­wirt­schaft in Ballungs­räumen natür­licher Partner der Ener­gie­ver­sorger beim Thema E‑Mobilität

Die Experten von MPW Legal & Tax widmen sich am gleichen Tag in einem Workshop neuen Geschäfts­mo­dellen für Ener­gie­ver­sorger – insbe­sondere bei der Zusam­men­arbeit mit Wohnungs­un­ter­nehmen und der Elek­tro­mo­bi­lität. „Ein wichtiges Geschäfts­modell für Ener­gie­ver­sorger mit Blick auf die Wohnungs­wirt­schaft liegt sicherlich in der proak­tiven Mitge­staltung von Quar­tieren und der Konzep­tio­nierung und Umsetzung von dezen­tralen Versor­gungs­struk­turen unter Einbindung ener­gie­ef­fi­zi­enter Tech­no­logie“, erklärt Michael Körber, Rechts­anwalt und Partner bei MPW Legal & Tax. Wohnungs­un­ter­nehmen könnten mit einer solchen Part­ner­schaft die eigenen Assets für Dritte wesentlich attrak­tiver machen. Projekte seien so aufzu­setzen, dass ein Nutzer-​Investor-​Dilemma weitest­gehend vermieden werde. Die wichtige Rolle der Immo­bi­li­en­branche als potenz­ti­eller Partner der E‑Mobilität ergebe sich aus der Natur der Dinge. „Die Wohnungs- und Immo­bi­li­en­branche ist vorrangig in urbanen Struk­turen und Ballungs­räumen sehr stark aufge­stellt. Dies ist zugleich der primäre Markt für E‑Mobilität“, so Körber. Die Nachfrage von Nutzern und Mietern nach einer Lade­infra­struktur in der Tief­garage oder auf Park­plätzen werde signi­fikant zunehmen. …


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Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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