Kalte Wär­me­netze für wenige Abneh­mer effi­zi­ent

Übergabestation, Wärmepumpe und Pufferspeicher in einem Haus, das an ein kaltes Wärmenetz angeschlossen ist. Foto: Frank Urbansky

Fern­wär­me­netze lohnen sich meist nur in Bal­lungs­ge­bie­ten mit hohen Anschluss­leis­tun­gen. In kleinen oder neu erschlos­se­nen Bau­ge­bie­ten können hin­ge­gen kalte Wär­me­netze effi­zi­ent arbei­ten.

Fern­wär­me­netze werden mit Tem­pe­ra­tu­ren jen­seits der 100 °C betrie­ben. Auf dem langen Weg zum Ver­brau­cher kommt es zu Ver­lus­ten, die ledig­lich durch hohe Anschluss­leis­tun­gen in wirt­schaft­li­cher Hin­sicht auf­ge­fan­gen werden können. Kalte oder Niedertemperatur-Wärmenetze bieten eine Alter­na­tive dort, wo diese hohe Anschluss­leis­tung nicht vor­han­den ist. »Aller­dings können Wär­me­ver­luste, die bei nied­ri­gen Absatz­men­gen hoch sind, durch Nie­der­tem­pe­ra­tur­netze (ggf. unter Nutzung des kon­ven­tio­nel­len Fern­wär­me­rück­laufs oder »kalter Nah­wärme« aus Erd­son­den) abge­fe­dert werden. Die Wärme würde dabei maximal auf Heiz­tem­pe­ra­tur­ni­veau gelie­fert und für den Warm­was­ser­be­darf mittels Wär­me­pumpe ange­ho­ben«, beschrei­ben deren tech­ni­sche Umset­zung die Sprin­ger Vieweg-Autoren Elke Bruns, Mat­thias Fut­ter­lieb, Dörte Ohl­horst und Bernd Wenzel im Buch­ka­pi­tel Erneu­er­bare Ener­gien in Wär­me­net­zen – eine rea­lis­ti­sche Per­spek­tive? ab Seite 272.

In der baye­ri­schen Gemeinde Dol­l­nstein im Alt­mühl­tal wurde deutsch­land­weit das erste kalte Wär­me­netz errich­tet. Inzwi­schen folgten weitere. Dennoch kann man kei­nes­falls von einem Durch­bruch dieser Tech­no­lo­gie reden. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.