Auch das Selbstablesen wird durch eine weitgehende Digitalisierung der Verbrauchsmessung überflüssig. Foto: Anyline

Fehler­quellen minimieren

von | 23. März 2020

Das Smart Metering beginnt. Ener­gie­ver­sorger und Netz­be­treiber landauf, landab beginnen zuerst mit Groß­ver­brau­chern und rüsten diese mit halbwegs intel­li­genten Mess­ge­räten für die Strom­bezüge aus. 

Demnächst folgen auch Wohn­ge­bäude. Gerade bei diesen stellt sich die Frage: Wird das Selbst­ab­lesen, das in den letzten Jahren langsam in Mode gekommen ist, dadurch überflüssig?

Wenn die Verbräuche fern­aus­ge­lesen werden, ist dies einfach unnötig. Zudem werden Fehler­quellen minimiert. Das versuchten Netz­be­treiber natürlich auch beim Selbst­ab­lesen, etwa mit opto­elek­tro­ni­schen Tech­no­logien wie OCR (für optical character reco­gnition oder optische Zeichen­er­kennung). Diese wurde vom Kölner Startup pixolus für das Handy und speziell für Verbrauchs­zähler aller Art adaptiert. Die Tech­no­logie ist in der Lage, anhand der Zähler­nummer auch die Verbrauchs­stelle zu erkennen und einem Medium zuzuordnen.

Noch wächst dieser Markt. Das Unter­nehmen Anyline, das für eine App zum Selbst­ab­lesen ebenfalls die pixolus-​Technologie nutzt, sieht in Nord­amerika einen stabilen und in Europa einen sogar wach­senden Markt für Selbst­ab­le­sungen. Allein in Deutschland sind für anyline 2018 rund 700.000 selbst­ab­le­sende Kunden hinzu­ge­kommen. Aktuell werden hier­zu­lande 7,5 Millionen Zähler­stellen mit der App abgelesen. …


Gekürzt. Geschei­ben für stadt+werk. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 34÷2020 zu lesen. Zum Abon­ne­ment geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Elek­tro­trophen können künst­liche Photo­syn­these erzeugen

Elek­tro­trophen können künst­liche Photo­syn­these erzeugen

Die energiewandelnden Prozesse der Natur nachzuahmen ist naheliegend – und in Zeiten der Energiewende schlichtweg eine Notwendigkeit. Die künstliche Photosynthese, etwa mit Mikroorganismen, wäre eine Möglichkeit. Eine der Herausforderungen der Energiewende ist es, die...

Mit Contrac­ting­mo­dellen zu mehr Abwärmenutzung

Mit Contrac­ting­mo­dellen zu mehr Abwärmenutzung

Die nutzbaren Potenziale von Abwärme in Deutschland sind groß – aus Industrie, Abwasserkanälen oder anderen Quellen. Die neue Bundesregierung hat jedoch nur explizit Abwärme aus Rechenzentren in ihrem Koalitionsvertrag bedacht. Es braucht also eines wirtschaftlichen...

Niedrige Tempe­ra­turen entscheidend

Niedrige Tempe­ra­turen entscheidend

Die Fernwärme spielt im Wärmemix der Zukunft eine wichtige Rolle. Dafür braucht sie regenerative Energiequellen, etwa Abwärme, große Solarthermie oder Biomasse. Doch diese Energiequellen stehen nicht ausreichend und überall zur Verfügung. Zudem wird ihr Nutzen...

Klick­systeme und Fräsverfahren

Klick­systeme und Fräsverfahren

An strombasierten Heizsystemen wird in Zukunft kein Weg vorbeiführen. Die Königin unter ihnen ist die Wärmepumpe. Sie arbeitet jedoch besonders effizient in Kombination mit Flächenheizungen. Im Bestand gibt es inzwischen gute Möglichkeiten, diese nachzurüsten,...