Abwärme in Indus­trie und Gewerbe für Kühl­zwe­cke nutzen

Kältezentrale von Vattenfall in Berlin. Von hier aus werden viele Kunden mittels KWKK, bei der durch Absorption aus Fernwärme Kälte hergestellt wird, versorgt. Foto: Frank Urbansky

Bei vielen Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen ent­steht Abwärme. Diese kann für Kühl­zwe­cke genutzt werden. Mehrere Tech­no­lo­gien stehen dafür bereit. Solche Modelle zeich­nen sich durch hohe Effi­zi­enz aus.

Abwärme ent­steht nicht nur bei der Mate­ri­al­be­ar­bei­tung oder bei Motor­leis­tun­gen, sondern auch bei der Kühlung selbst. »Bei indus­tri­el­len Pro­zes­sen, die Kühl­stre­cken benö­ti­gen oder bei denen Abwärme mit hoher Tem­pe­ra­tur anfällt, wird die pro­zess­in­terne Wär­me­rück­ge­win­nung oder Wär­me­nut­zung dann ange­wandt, wenn sie wirt­schaft­lich oder öko­lo­gisch geboten ist«, beschreibt dies Sprin­ger Vieweg-Autor Richard Zah­oran­sky in seinem Buch­ka­pi­tel Blockheiz-Kraftwerke BHKW, Käl­te­an­la­gen, Wär­me­pum­pen und Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung auf Seite 320.

Ein Bei­spiel für eine solche – sogar fir­men­über­grei­fende – Anwen­dung findet sich seit Februar 2018 in Dort­mund. Die Deut­schen Gas­ruß­werke stellen dort Vor­pro­dukte für Reifen her. Dabei fallen große Mengen Abwärme an, die bisher ent­we­der an der Börse ver­trie­ben oder ins städ­ti­sche Wär­me­netz ein­ge­speist wurden. Doch selbst diese Ver­triebs­wege reich­ten für die Abwärme nicht aus. Des­we­gen wurde nach neuen Abneh­mern gesucht. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.