Möglicher Effekt nach einer digitalisierenden Sanierung: Alle Räume lassen sich hinsichtlich ihrer Energieverbräuche überwachen. Foto: Schneider electric

Smart sanieren: Lohnender Aufwand

von | 12. Mai 2020

Werden Gewerbe- und Büro­im­mo­bilien saniert, sind recht­liche Standards, insbe­sondere in Bezug auf die Ener­gie­ef­fi­zienz, hoch. Eine mögliche Maßnahme wird dabei häufig übersehen: Die digitale Ausrüstung und damit die ener­ge­tisch effi­ziente Steuerung einer Immobilie bis hin zu künst­licher Intelligenz.

Ener­gie­dienst­leis­tungs­richtline und Gebäu­de­en­er­gie­gesetz geben in Zukunft den Weg vor, wie Immo­bilien zu sanieren sind. Da Nutzer und Mieter künftig etwa über Wärme­ver­bräuche unter­jährig infor­miert werden müssen, muss die gesamte Wärme­ver­sorgung digital erfolgen. Ebenso zwingt der Smart-​Meter-​Rollout zur Ausrüstung mit intel­li­genten Mess­sys­temen für die Stromversorgung.

Beide Systeme kann man mitein­ander koppeln – und auch die Lüftungs- und Klima­an­lagen sind in solch ein System mit einzu­be­ziehen. „Es empfiehlt sich, dass alle Daten von den unter­lie­genden Systemen, wie Lüftungs- und Klima-​Anlagen und die Messdaten der einzelnen Räum­lich­keiten etwa über KNX, zu einer zentralen Visua­li­sierung geführt und dort gesammelt und angezeigt werden“, erklärt Joost Demarest, Chief Tech­nology Officer von KNX. Als Beispiele nennt er die Lösungen Elvis der Firma IT und EisBär SCADA von Alexander Maier. …


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Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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