In dieser Versuchsanlage soll ein neuer Prozess zur Reduktion von CO2 in der Atmosphäre erprobt werden. Foto: Moritz Leg

CO2 aus Luft in festen Kohlen­stoff wandeln

von | 26. Mai 2020

Am Karls­ruher Institut für Tech­nologe entsteht im Forschungs­projekt NECOC eine Versuchs­anlage zur Umwandlung von CO2 aus der Umge­bungsluft in festen Kohlenstoff.

Die Abscheidung von Kohlen­stoff­dioxid (CO2) aus der Luft ist einer der Wege, um die Treib­haus­gas­emis­sionen zu redu­zieren. „Ein bisher öffentlich wenig debat­tierter Ansatz ist dabei die Entfernung von CO2 aus der Atmo­sphäre, so genannte „Negative Emis­sionen“ oder „Carbon Dioxide Removal“ (CDR). Neue Tech­no­logien zum Zweck der CO2-Entfernung sind mit spezi­fi­schen Chancen und Risiken verbunden”, erläutern die Springer-​VS-​Autoren Autoren Matthias Holen­stein, Christoph Beuttler, Anna-​Lena Köng und Somara Gantenbein in ihrem Buch­ka­pitel Public Deli­be­ration zu Klima­ri­siken und Negativen Emis­sionen. Möglich­keiten und Grenzen der Parti­zi­pation auf Seite 73 dieses Thema.

Am Karls­ruher Institut für Tech­no­logie (KIT) wird schon seit Jahren zu diesem Thema geforscht. Aktuell entsteht im Forschungs­projekt NECOC (für NEgative CarbOn dioxide to Carbon) eine weltweit einzig­artige Versuchs­anlage im Contai­ner­maßstab. Sie soll aus dem in der Umge­bungsluft enthal­tenen CO2 das hochreine Kohlen­stoff­pulver „Carbon Black“ produ­zieren. Das wiederum kann indus­triell als Rohstoff genutzt werden, etwa in der Elektro‑, Druck‑, oder Bauin­dustrie. In drei Jahren soll das Projekt abge­schlossen sein. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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