Durch Importe von Agrargütern verlagere die EU Umweltschäden, so das Forschungsteam des KIT. Markus Breig / KIT © copyright by Karlsruher Institut für Technologie Allgemeine Services - Crossmedia Abdruck honorarfrei im redaktionellen Bereich Belegexemplar erbeten *** Local Caption *** Landschaft im Kraichgau © copyright by Karlsruher Institut für Technologie Allgemeine Services - Crossmedia Abdruck honorarfrei im redaktionellen Bereich Belegexemplar erbeten

Green Deal könnte schlechter Deal sein

von | 15. Dezember 2020

Europa soll bis 2050 klima­neutral sein. Der poli­tische Fahrplan der EU dafür heißt Green Deal. Doch für unseren Planten könnte er weniger positive Folgen haben, so Wissen­schaftler des KIT.

Mit dem Green Deal soll der euro­päische Kontinent schritt­weise bis 2050 klima­neutral werden. „Die Verschärfung des EU-​Klimaziels (Green Deal) für 2030 von 40 auf 55 Prozent seitens der EU-​Kommission stellt die gesamte Euro­päische Industrie, nicht zuletzt die ener­gie­in­tensive, zusätzlich vor große Heraus­for­de­rungen”, beschreibt Springer-​Autor Roman Stiftner in seinem Zeit­schrif­ten­beitrag Green Deal – Chancen und Risiken für die Mine­ral­roh­stoff­wirt­schaft auf Seite 474 eine erste Etappe.

Wissen­schaftler des Karls­ruher Instituts für Tech­no­logie (KIT) haben nun ermittelt, dass der Green Deal ein schlechter Deal für den Planeten sein könnte. Denn die EU verlagere durch hohe Importe von Agrar­gütern ihre Umwelt­schäden nach außen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Fluss­wärme als weiterer Baustein für die Energiewende

Fluss­wärme als weiterer Baustein für die Energiewende

Die Umgebungswärme von Fließgewässern wird hierzulande noch kaum genutzt. Eine Studie hat nun allein für Bayern erstaunliche Potenziale aufgedeckt. Eine Nutzung der Wärme hätte auch einen positiven ökologischen Effekt durch die Abkühlung der Flüsse. In Bayern könnten...

Leipziger Gruppe mit Rekordergebnis

Leipziger Gruppe mit Rekordergebnis

Mit 344 Millionen Euro wurde ein Rekordergebnis vor Steuern erzielt, so viel wie noch nie und rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Grund dafür war vor allem das gute Energiegeschäft, insbesondere im Stromgroßhandel. Der Konzernumsatz stieg im abgelaufenen...

„Heizungs­in­ves­tition – kümmert euch jetzt!”

Heizungs­in­ves­tition – kümmert euch jetzt!”

Interview mit Sebastian Herkel, Fraunhofer ISE, Abteilungsleiter energieeffiziente Gebäude. Immobilienwirtschaft: Wie sehen Sie das aktuelle Regelwerk in Bezug auf mehr Effizienz in Immobilien? Sebastian Herkel: Letztes Jahr haben wir ein ziemlich komplexes Regelwerk...

SF6 wird als Isoliergas Schritt für Schritt abgeschafft

SF6 wird als Isoliergas Schritt für Schritt abgeschafft

Schwefelhexafluorid hat als Isoliergas viele Vorteile, aber einen entscheidenden Nachteil: sein sehr hohes Treibhausgaspotenzial. Deshalb soll es schrittweise aus dem Verkehr gezogen werden. Erste Unternehmen setzen dies bereits um. Schwefelhexafluorid (SF6) ist ein...