Das HoHo in Wien wurde von 2016 bis 2019 gebaut. Foto: Ramona Hoffmann

Holz im Wohnungsbau: Viel Geschichte, viele Vorteile, viel zu tun

von | 7. Januar 2021

Vier von 16 Bundes­ländern haben dem Holz Türen in ihren Bauord­nungen geöffnet, selbst für mehr­ge­schossige Bauten. Deswegen findet es auch in der Wohnungs­wirt­schaft Anklang – wenn­gleich derzeit noch etwas verhalten.

Der Holzbau war über Jahr­tau­sende hinweg aus dem Leben der Menschen nicht wegzu­denken. Die ersten Lang­häuser der Germanen waren komplette Holz­bauten. Im Mittel­alter stützte das hölzerne Fachwerk mehr­ge­schossige Häuser. Die Besiedlung Amerikas in der Neuzeit ist ohne die komplett aus Holz bestehende Block­hütte nicht vorstellbar.

Dennoch geriet der Baustoff in der Moderne ins Hinter­treffen und taugte oft nur noch als Acces­soire oder als eher funk­ti­onslose Wand­ver­kleidung. Gebrannte Klinker, Kalk-​Sandstein, Poren­beton oder Stahl­beton waren schneller und billiger herzu­stellen, schneller zu verar­beiten und boten lang­jäh­rigen Schutz vor Witterung und Verfall. …


Gekürzt. Geschrie­ben für DW Die Woh­nungs­wirt­schaft. Der voll­stän­dige Beitrag erschien in der Nummer 01/​2021. Zum Abon­ne­ment der Zeit­schrift Die Woh­nungs­wirt­schaft geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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