Prinzip der mobilen Holzvergaserstation. Foto: Lipro

Holz­ver­gaser bewährter Alter­na­tiv­an­trieb mit Zukunft

von | 5. Januar 2021

Holz­ver­gaser sind vor allem aus der Nach­kriegszeit bekannt, als sie zuver­lässig und oftmals als einzig möglicher Treib­stoff bei der Beför­derung von Nutz­lasten zum Einsatz kamen. Wissen­schaftler arbeiten nun an ihrem Comeback.

Holz bei hohen Tempe­ra­turen zu vergasen und als Brenn­stoff zu nutzen ist eine recht alte Tech­no­logie. „Der Holz­ver­gaser, auch Holz­koh­le­ver­gaser, Holz­ga­ser­zeuger oder Holz­gas­ge­ne­rator, wird mit Brennholz befüllt. Bei Tempe­ra­turen oberhalb von 800 °C entweicht aus dem Holz das brennbare Gasge­misch (Holzgas), das zu ca. 40 Vol-% aus brenn­baren Bestand­teilen, haupt­sächlich Kohlen­stoff­monoxid CO, Wasser­stoff H2 sowie kleineren Anteilen von Methan CH4 und anderen Kohlen­was­ser­stoffen, bestehen. Die lang­ket­tigen Kohlen­was­ser­stoffe (Teer) zerfallen bei ca. 900 bis 1200 °C in gasförmige Bestand­teile”, beschreibt die Brenn­gas­ge­winnung Springer-​Vieweg-​Autor Holger Watter im Buch­ka­pitel Biomasse auf Seite 203.

Heut­zutage wird das Prinzip vor allem in Holzöfen genutzt. Mobile Anwen­dungen, wie sie nach dem zweiten Weltkrieg hier­zu­lande gang und gäbe waren, sind jedoch ausge­storben. Für den Einsatz von Nur-​Holz-​Gas-​Antrieben gab es damals Antriebs­systeme, die etwa in Mili­tär­fahr­zeugen und später auch in der damaligen Sowjet­union mit sehr hohen Stück­zahlen in Last­kraft­wagen einge­setzt wurden. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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