Intelligente Messsysteme sind Voraussetzung für neue Geschäftsmodelle, die sich aus dem Smart-Meter-Rollout und der Verwendung von Gateways für die Immobilienwirtschaft ergeben könnten. Foto: Friesland Fotografie / Cleantechmedia / Discovergy

Neue Geschäfts­felder rund um ein intel­li­gentes Messsystem

von | 21. April 2021

Der Smart-​Meter-​Rollout bringt die Gateways früher oder später in jede Immobilie. Das wird viele Prozesse ohne Zweifel verein­fachen. Doch wird auch die Immo­bi­li­en­wirt­schaft davon profi­tieren? Ja, aber am stärksten dann, wenn sie die Hoheit über die Daten behält.

Mit dem Smart-​Meter-​Rollout geht es – nach einigen Start­schwie­rig­keiten bei der Zulassung der Gateways, also den über­ge­ord­neten Daten­sammlern, mit drei Jahren Verspätung los. Das Mess­stel­len­be­triebs­gesetz (MsbG) nimmt dabei die Netz­be­treiber in die Pflicht. Sie sind der Akteur, der den Smart-​Meter-​Rollout umsetzen muss.

Der Rollout begann Ende 2019 bei Strom­kunden, die mehr als 6.000 kWh Strom im Jahr verbrauchten. Diese müssen mit intel­li­genten Messys­temen, also Smart Metern sowie Gateways, ausge­rüstet werden. Parallel werden Strom­kunden mit weniger als 6.000 kWh Verbrauch im Jahr mit einem Smart Meter ausge­stattet. Die Smart Meter müssen für die Fern­kom­mu­ni­kation mit einem Gateway verbunden sein. Ohne diese Verbindung müssen die Kunden oder ein Ableser weiterhin selbst ablesen, eine Fern­ab­lesung ist dann nicht möglich.


Gekürzt. Geschrieben für Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Der voll­ständige Beitrag erschien in der Nummer 04/​2021. Gratis testen unter https://​www​.haufe​-immo​bi​li​en​wirt​schaft​.de/

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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