For­scher tes­ten den So­lar­re­ak­tor mit Hil­fe der größ­ten künst­li­chen Son­ne der Welt. Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Strom mit Schwefel und Schwe­fel­säure speichern

von | 2. März 2022

Die groß­tech­nische Spei­cherung elek­tri­scher Energie ist eines der großen unge­lösten Probleme der Ener­gie­wende. Wissen­schaftler erfor­schen nun Schwefel und seine Säure als mögliches Trägermedium.

Schwefel in Form von Schwe­fel­säure wird für die Spei­cherung elek­tri­scher Energie schon lange genutzt. „Ein Blei-​Säure-​Akkumulator ist aus zwei unter­schiedlich geladenen Elek­tro­den­platten aufgebaut […]. Beide Elek­troden sind in einem Elek­tro­lyten aus verdünnter Schwe­fel­säure (H2SO4) einge­taucht” beschreibt Springer-​Vieweg-​Autor Martin Dehli in seinem Buch­ka­pitel Ener­gie­spei­cherung auf Seite 284 eine typische Anwendung, etwa in einer Autobatterie.

Wissen­schaftler suchten nun im Forschungs­projekt PEGASUS (für: Renewable PowEr Gene­ration by Solar PArticle Receiver Driven SUlphur Storage Cycle) nach einer Möglichkeit, das gelbe Element auch groß­tech­nisch für die Spei­cherung von Sonnen­en­ergie zu nutzen. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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