Redox Flow kann ganz ohne Metalle auskommen. Foto: JenaBatteries/CERQ

Groß­speicher für Netz­sta­bi­lität wichtig

von | 3. April 2023

Mehr Wind und Sonnen­strom, mehr Speicher. Die Gleichung der Ener­gie­wende ist einfach. Niemand kann davon ausgehen, dass alle fluk­tu­ie­renden Energien mittels intel­li­genter Netze ausge­glichen werden. Spei­cher­tech­no­logien gibt es reichlich – auch mit Über­schnei­dungen bei Wärme­spei­chern. Doch an der Hoch­ska­lierung hapert es.

Wasser­stoff soll eines der Lebens­eli­xiere der Ener­gie­wende sein. Elek­tro­ly­seure sollen etwa über­schüs­sigen Solar­strom im Sommer und Wind­energie dann, wenn zu viel anfällt, einfangen und als Wasser­stoff für Zeiten speichern, in denen wieder mehr Energie gebraucht wird. Doch die Tech­no­logie ist teuer und in Deutschland trotz Natio­naler Wasser­stoff­stra­tegie und zahl­reichen Projekt­för­de­rungen allen­falls rudi­mentär vorhanden. Das wird sich bis 2030 kaum ändern.

Bis dahin sollen 89 % des Stromes rege­ne­rierbar sein. Ausgehend von einem derzei­tigen Niveau von 50 % ein gewal­tiger Sprung. Deswegen braucht es neben intel­li­genten Netzen Groß­speicher, die man schon heute bauen könnte und die diesen Prozess in den kommenden sieben Jahren abfedern können. Infrage kommen dafür gleich mehrere Tech­no­logien, die ihre Skalier­barkeit für Ener­gie­wen­de­zwecke teils auch schon bewiesen haben. …


Gekürzt. Geschrieben für Energie&Management. Erschienen in der Ausgabe 4/​2023. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum kosten­freien Probeabo, dem Arti­kelkauf oder den verschie­denen Abonnement-​Paketen geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Effizient heizen mit Wasser­stoff und Katalysator

Effizient heizen mit Wasser­stoff und Katalysator

Die Dekarbonisierung des Wärmesektors wird häufig auf Wärmepumpen und Fernwärme reduziert. Doch gerade in Industrie und Gewerbe stößt eine vollständige Elektrifizierung an technische und wirtschaftliche Grenzen. Hohe Vorlauftemperaturen, begrenzte...

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die...

Erster flexibler Netz­an­schluss für Biogasanlage

Erster flexibler Netz­an­schluss für Biogasanlage

Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen einen schnelleren Anschluss von Grünstrom-Einspeisern aus Biogasanlagen und können zugleich die Kosten für den Netzausbau senken. In Schleswig-Holstein wurde nun erstmals eine solche Anlage ans Netz gebracht. Grünstrom...

„Eine Wärme­pumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”

Eine Wärme­pumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”

Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena. Wie groß ist das Potenzial der Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik im Bestand? Das Potenzial ist erheblich. Wärmepumpen...