Wärmenetze sind keine Effizienzwunder, könnten jedoch Schritt für Schritt dekarbonisiert werden. Foto: Frank Urbansky

Wärme­netze richtig finanzieren

von | 31. Mai 2024

Der Ausbau der Wärme­netze ist politisch gewollt und auch finan­ziell förderbar. Gerade kommunale und regionale Ener­gie­ver­sorger setzen auf Fernwärme. Sie ist nach den immer mehr margi­na­li­sierten Margen im Handels­ge­schäft mit Strom und Erdgas die Cashcow schlechthin. Doch die Finan­zierung für den notwen­digen Ausbau hat es in sich.

Die Fernwärme hat es gerade nicht leicht. Die Branche ist gebeutelt von Hiobs­bot­schaften. Explo­die­rende Fern­wär­me­kosten führen zu Beschwerden und rufen Gerichte sowie das Bundes­kar­tellamt auf den Plan. Unter­su­chungen zeigen, dass Anbieter Kosten mit selten erzielten Spit­zen­preisen berechnen, obwohl tatsäch­liche Beschaf­fungs­kosten gesunken sind.

Bundes­wirt­schafts­mi­nister Robert Habeck spricht sich zudem gegen eine Quer­sub­ven­tio­nierung des öffent­lichen Nahver­kehrs durch die Fernwärme aus. Seine Kollegin Bundes­ver­brau­cher­schutz­mi­nis­terin Steffi Lemke fordert mehr Trans­parenz bei Fern­wär­me­preisen. Sie schlägt eine Miss­brauchs­auf­sicht sowie eine Schlich­tungs­stelle für Verbrau­cher­be­schwerden vor. …


Gekürzt. Geschrieben für Energie&Management. Erschienen in der Ausgabe 6/​2024 Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum kosten­freien Probeabo, dem Arti­kelkauf oder den verschie­denen Abonnement-​Paketen geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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