Ein Schlackenbeet an einem Hochofen. Daraus werden wichtige Materialen für Bauindustrie und in geringem Maße auch Dünger für die Landwirtschaft hergestellt. Foto: FEHS

Wichtiger Grund­stoff für Bauin­dustrie und Landwirtschaft

von | 1. August 2024

Hoch­ofen­schlacke als Neben­produkt der Stahl­pro­duktion hat sich als Rohstoff in der Bauin­dustrie etabliert. Ihre Verwendung trägt zur Kreis­lauf­wirt­schaft bei und reduziert den Umwelt­ein­fluss, indem Abfall­mengen verringert und natür­liche Ressourcen einge­spart werden.

Hoch­ofen­schlacke entsteht bei der Verhüttung von Eisenerz zu Roheisen. Dieser Prozess führt zur Trennung von Eisen und seinen Begleit­stoffen. Die Schlacke fällt als flüssiges Neben­produkt bei Tempe­ra­turen von etwa 1500°C an. Nach dem Abkühlen kann die Schlacke in zwei Haupt­formen vorliegen: als Luft­kalk­schlacke, wenn sie langsam an der Luft abkühlt, und als granu­lierte Hoch­ofen­schlacke, die durch schnelles Abkühlen mit Wasser herge­stellt wird.

Diese Schla­cken­arten finden schon heute Verwendung in der Bauwirt­schaft. Von den 38,5 Millionen Tonnen Eisen­hüt­ten­schlacke, die 2022 produ­ziert wurden, waren 21,3 Millionen Tonnen Hoch­ofen­schlacke. Davon wurde ein Großteil – 17,57 Millionen Tonnen – für die Herstellung von Zement und Beton verwendet, weitere 3,07 Millionen Tonnen wurden im Stra­ßenbau einge­setzt. Die rest­lichen 0,66 Millionen Tonnen fanden andere Verwen­dungen. Diese Zahlen wurden vom Bran­chen­verband Euroslag erhoben. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sinal. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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