In der KIT-Pilotanlage wird Belit-Zementklinker in einem elektrisch beheizten Drehrohrofen bei Temperaturen unter 1.000 Grad Celsius aus feinem Betonbruch und Kalk hergestellt. Diese Materialien wurden bisher kaum genutzt. Foto: Helmut Reis/KIT

Klima­neu­traler Beton durch Kreislauf und Erneu­erbare Energien

von | 15. August 2024

Die Beton­her­stellung ist eine der Haupt­quellen indus­tri­eller Treib­haus­gas­emis­sionen. Das KIT hat nun einen klima­neu­tralen Kreis­lauf­beton entwi­ckelt. Auch Vattenfall verfolgt mit Cemvision einen ähnlichen Ansatz.

Beton, der weltweit am häufigsten verwendete Baustoff, verur­sacht etwa 6 bis 9 % der gesamten vom Menschen verur­sachten CO2-​Emissionen. Der größte Emittent innerhalb der Beton­her­stellung ist die Zementproduktion.

Typischer Port­land­zement besteht größ­ten­teils aus Klinker, der aus Kalkstein in einem ener­gie­in­ten­siven Verfahren gebrannt wird”, erklärt Peter Stem­mermann vom Institut für Tech­nische Chemie (ITC) des Karls­ruher Institut für Tech­no­logie (KIT). Seine Forschungs­gruppe hat einen Klinker entwi­ckelt, der aus recy­celtem Beton und teilweise aus Kalkstein besteht. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sinal. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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