Kieselgur, hier betrachtet durch ein Rasterelektronenmikroskop (REM). Foto: HAWK

Solar­zellen aus fossilen Algen

von | 11. Februar 2025

Für die Herstellung von Photo­vol­ta­ik­mo­dulen werden Silizium, Aluminium und einige andere Metalle benötigt. Wissen­schaftler sind auf der Suche nach einem Ersatz für Silizium und haben ihn mögli­cher­weise in verstei­nerten Algen gefunden.

Derzeit forscht die HAWK Hoch­schule für ange­wandte Wissen­schaft und Kunst Hildesheim/​Holzminden/​Göttingen zusammen mit der Université des Sciences et de la Tech­no­logie d’Oran Mohamed Boudiaf in Algerien an der poten­zi­ellen Nutzung fossiler Algen als Rohstoff für Solar­zellen. Damit könnte eine umwelt­freund­liche Alter­native für die ener­gie­in­tensive Sili­zi­um­ge­winnung entstehen, die für die Herstellung von Solar­zellen uner­lässlich ist.

Kieselgur mit viel Potenzial

Die fossilen Algen, die im Mittel­punkt dieser Forschung stehen, finden sich in Kieselgur, einer weißen, sedi­men­tierten Substanz, die haupt­sächlich aus den Schalen abge­stor­bener Kiesel­algen besteht. Kieselgur, auch bekannt als Diatomit, wird seit dem 19. Jahr­hundert in Nord­deutschland abgebaut und bisher in viel­fäl­tigen Anwen­dungen genutzt, darunter als Material für Flüs­sig­keits­filter, Wärme­dämm­stoffe, Schleif- und Polier­mittel sowie als Insek­ten­schutz­mittel. Aufgrund seines hohen Anteils an Sili­zi­um­dioxid prüfen die Wissen­schaftler nun die Eignung von Kieselgur zur Gewinnung von Silizium für die Halb­lei­ter­fer­tigung in Solarzellen. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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