Ein Mangel an Ressourcen und Personal bremst den Neubau und die Ertüchtigung vorhandener Wärmenetze. Foto: Frank Urbansky

Kommunale Wärme­pläne starten – mit vielen Unsicherheiten

von | 8. April 2025

Das Gesetz zur Wärme­planung und Dekar­bo­ni­sierung der Wärme­netze (WPG) legt ehrgeizige Ziele fest: Bis 2045 sollen Raumwärme, Warm­wasser und Prozess­wärme treib­haus­gas­neutral werden. Städte ab 100.000 Einwohnern müssen bis 2026 Wärme­pläne vorlegen, kleinere Kommunen bis 2028. Erste Kommunen sind bereits fertig – zumindest mit der Planung.

Doch wie entsteht eigentlich ein Kommu­naler Wärme­planung (KWP)? Und wer hat den Hut auf? Die Planungs­ver­ant­wortung muss klar definiert werden. Laut der staat­lichen Ener­gie­agentur dena sollte die Kommu­nal­ver­waltung die Projekt­leitung über­nehmen, da sie gemein­wohl­ori­en­tiert handelt. Das ist auch rechtlich im entspre­chenden Wärmeplanungs-​Gesetz (WPG) so geregelt.

In der Praxis sieht das aller­dings anders aus. Denn: Alter­nativ könnten auch Stadt­werke oder externe Dienst­leister diese Rolle über­nehmen. Entscheidend sei die Zusam­men­arbeit zwischen Kommune und Ener­gie­ver­sorger: Die Kommune moderiert neutral und vertritt die Bürger­inter­essen, während der Versorger seine tech­nische Expertise einbringt. …


Geschrieben für IVV Magazin, Ausgabe 3/​25. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zu einer kosten­freien Probe­ausgabe und zum IVV-​Newsletter geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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