Kurzumtriebsplantagen könnten ein Ausgangspunkt für BECCS sein. Doch die Potenziale bleiben begrenzt. Foto: Frank Urbansky

Biomasse nur bedingt zur CO2-​Abscheidung geeignet

von | 9. April 2025

Bioen­ergie mit CO₂-​Abscheidung und ‑Spei­cherung (BECCS) kann zur Reduktion von Treib­haus­gasen genutzt werden. Doch Forscher sehen das kritisch.

BECCS soll dazu beitragen, CO₂ aus der Atmo­sphäre zu entfernen und die globale Erwärmung zu begrenzen. Dabei wird Biomasse, wie schnell wachsende Pflanzen, angebaut und zur Ener­gie­ge­winnung genutzt, wobei das entste­hende CO₂ abge­schieden und dauerhaft gespei­chert wird. Eine aktuelle Studie des Potsdam-​Instituts für Klima­fol­gen­for­schung (PIK) wirft jedoch kritische Fragen zur Umsetz­barkeit und zu den ökolo­gi­schen Auswir­kungen auf.

Begrenztes Potenzial

Die Studie analy­siert das Potenzial von BECCS unter Berück­sich­tigung der soge­nannten plane­taren Grenzen – ökolo­gi­scher Schwel­len­werte, deren Über­schreitung die Stabi­lität unseres Planeten gefährdet. Diese Grenzen umfassen unter anderem den Stick­stoff­eintrag durch Düngung, den Süßwas­ser­ver­brauch, die Entwaldung und den Verlust der biolo­gi­schen Vielfalt. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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