Ein Gespräch mit Chris Hopper, Co-Founder und CEO von Aurora Solar, über den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Planung, Betrieb und Netzintegration von Photovoltaik-Anlagen.
springerprofessional.de: Künstliche Intelligenz ist gerade in aller Munde – was kann sie konkret in der Solarbranche leiste
Chris Hopper: In der Planung von PV-Anlagen ersetzt KI viele manuelle Schritte, die bislang viel Zeit und Aufwand gekostet haben. Beispielsweise können mithilfe von Satelliten- und LiDAR-Daten innerhalb von Sekunden präzise 3D-Modelle von Dächern erstellt werden – ganz ohne Vor-Ort-Termin. Die Software erkennt automatisch Verschattungen, berechnet die optimale Modulplatzierung, den voraussichtlichen Energieertrag und die Wirtschaftlichkeit der Anlage. So lässt sich nicht nur schneller, sondern auch fundierter entscheiden.
Und wie sieht es im laufenden Betrieb aus – hilft KI auch bei der Wartung?
Eine PV-Anlage produziert rund um die Uhr Daten – zu Leistung, Wetter, Verbrauch, Betriebszustand. KI kann diese riesigen Datenmengen in Echtzeit analysieren und so frühzeitig auf mögliche Störungen hinweisen. Das verhindert Ausfälle, verlängert die Lebensdauer der Komponenten und hilft dabei, die Wartung gezielt und effizient zu planen. …
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