Wiederverwertete Holzbauelemente an einem Projekt zum zirkulären Bauen des KIT: Foto Frank Urbansky

Second-​Life-​Holz wird interessanter

von | 26. November 2025

Der Holzbau boomt – aus gutem Grund: Holz bindet Kohlen­stoff, wächst nach und ermög­licht schnelle, modulare Bauweisen. Gleich­zeitig verändern sich die Wälder in Europa rasant. Infolge von Hitze­sommern, Trocken­stress und Schäd­lings­befall – allen voran der Borken­käfer – sind große Flächen mit Nadelholz (insbe­sondere Fichte) in Bedrängnis geraten. Das wirkt sich auch auf den Umgang mit Bauholz aus.

Eine Folge des Klima­wandels wirkt sich ganz konkret auf das Bauholz aus. Der Anteil an Laubholz steigt hier­zu­lande (und damit die eher ursprüng­lichen Baumarten). Dieses wird bisher meist ener­ge­tisch verwertet. Bauholz ist in Deutschland in erster Linie Fich­tenholz. Doch das wird Schät­zungen nach in Zukunft immer weniger aus heimi­schen Beständen nutzbar sein.

Denn wissen­schaft­liche Studien zeigen, dass die Fichte als „Brotbaum“ des Bauwesens klima­tisch unter Druck steht. Laubbäume – resis­tenter gegenüber Trocken­stress – nehmen in der Forst­wirt­schaft zu. Da der Anteil an Stammholz, das etwa für Trag­kon­struk­tionen genutzt wird, bei Laub­bäumen geringer ausfällt, werden diese oft verbrannt. Dabei ist ihr stoff­liches Potenzial hoch – die Wieder­ver­wendung von Laubholz durch clevere Mate­ri­al­auf­be­reitung und Verbin­dungs­tech­niken wird damit zur ökolo­gi­schen und wirt­schaft­lichen Notwendigkeit. …


Gekürzt. Geschrieben für Circular Economy. Ausgabe 05–06/​2025. Der komplette Beitrag ist nur dort zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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