Inspiriert von der Eule hat MAHLE einen bionischen Lüfter für anspruchsvolle Brennstoffzellen- und E-Fahrzeuge entwickelt. Foto: Mahle

Von der Eule zum Elektroauto

von | 25. Oktober 2026

Die Natur ist eines der effi­zi­en­testen Entwick­lungs­labore. Im Fahr­zeugbau dienen ihre Prin­zipien zunehmend als Vorlage für leichtere, leisere und nach­hal­tigere Kompo­nenten. Bionische Lüfter, Natur­fa­ser­struk­turen und KI-​optimierte Leicht­bau­teile sind bereits Realität. Bionik wird damit zunehmend zu einem indus­tri­ellen Entwicklungsansatz.

Elek­tri­fi­zierung, steigende Anfor­de­rungen an Ener­gie­ef­fi­zienz und Klima­schutz sowie der Druck zur Ressour­cen­schonung zwingen Fahr­zeug­her­steller und Zulie­ferer, Fahrzeuge grund­legend neu zu denken. Neben leis­tungs­fä­hi­geren Antrieben und verbes­serten Produk­ti­ons­ver­fahren rückt dabei eine weitere Inno­va­ti­ons­quelle in den Fokus: die Natur.

Die Bionik – die Über­tragung biolo­gi­scher Prin­zipien auf tech­nische Anwen­dungen – hat sich in den vergan­genen Jahren von einem eher akade­mi­schen Forschungsfeld zu einem wichtigen Entwick­lungs­ansatz für die Mobi­li­täts­in­dustrie entwi­ckelt. Dabei geht es nicht darum, natür­liche Formen einfach zu kopieren. Vielmehr analy­sieren Inge­nieu­rinnen und Inge­nieure, wie die Natur bestimmte Probleme löst: Wie entstehen besonders leichte und dennoch belastbare Struk­turen? Wie werden Strö­mungen effizient geführt? Wie gelingt maximale Stabi­lität bei minimalem Mate­ri­al­einsatz? Die Bionik ergänzt dabei tradi­tio­nelle Konstruk­ti­ons­me­thoden, ersetzt sie aber nicht. …


Gekürzt. Geschrieben für die MTZ- Motor­tech­nische Zeit­schrift, Ausgabe10–11/​2026. Der voll­ständige Beitrag kann nur dort gelesen werden. Zum Abo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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