In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die global verfügbaren Potenziale als deutlich begrenzt.
Weißer Wasserstoff – auch als natürlicher oder geogener Wasserstoff bezeichnet – beschreibt molekularen Wasserstoff (H₂), der nicht industriell erzeugt wird, sondern im Untergrund durch geologische Prozesse entsteht und potenziell gefördert werden kann. Anders als grüner oder blauer Wasserstoff ist er damit kein Ergebnis technischer Umwandlung, sondern ein natürlicher Energieträger. In der öffentlichen Debatte wird er zunehmend als möglicher Gamechanger gehandelt. Doch wie belastbar ist diese Hoffnung?
Häufigstes Element, aber flüchtig
Grundsätzlich ist Wasserstoff das häufigste Element im Universum. Auf der Erde tritt er jedoch überwiegend in gebundener Form auf – etwa in Wasser oder Kohlenwasserstoffen. Für eine energetische Nutzung ist hingegen freier, molekularer Wasserstoff erforderlich. …
Gekürzt. Geschrieben für SpringerProfessional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.





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