Regenerativ erzeugter Wasserstoff soll den fossilen Brennstoffbedarf in der Industrie und in der Mobilität reduzieren. Doch sowohl reine Importstrategien als auch eine Verlagerung der Industrien hin zu den H2-Quellen sind mit Nachteilen behaftet. Foto: Frank Urbansky

Für elek­trische Nutz­fahr­zeuge fehlt die Infrastruktur

von | 31. August 2021

Auch leichte Nutz­fahr­zeuge können mit einem elek­tri­schen Antrieb versehen werden. Doch der Ausbau der Infra­struktur für das Laden oder das Tanken mit Wasser­stoff findet kaum statt.

Alter­native Antriebe wären in der Logistik dringend notwendig für eine Verkehrs­wende. Denn der Stra­ßen­gü­ter­verkehr in Deutschland emittiert jährlich etwa 50 Mega­tonnen CO2. Im Grunde ist die Infra­struktur für das batte­rie­elek­trische Laden schon vorhanden. „Die Ener­gie­ver­teilung beschreibt den Weg von der Ener­gie­er­zeugung zur lokalen Tank­stelle. Bei Elek­tro­autos ist das die Infra­struktur des Strom­netzes”, benennt dies Springer-​Vieweg-​Autor Martin Doppel­bauer in seinem Buch­ka­pitel Kosten auf Seite 394.

Lade­infra­struktur bisher nur für Pkw

Für Pkw schreitet der Ausbau der Lade­infra­struktur auch mit großen Schritten voran. Nutz­fahr­zeuge (Nfz) hingegen brauchen deutlich größere Lade­leis­tungen, die mit den herkömm­lichen 11- oder 22-​kW-​Ladepunkten kaum zu erreichen sind. Dabei wird der Bedarf nach solchen schnellen und starken Lade­mög­lich­keiten von bis zu 1 MW steigen. Ab 2025 wird der Flot­ten­grenzwert für schwere Nfz erhöht.


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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