Mit Eisspeichern kann man dank des Nutzens der Kristallisationswärme heizen. Eine investiv weniger aufwendige Variante wären Erd-Eisspeicher. Foto: BWP

Erd-​Eisspeicher ideal für effi­zi­entes Heizen und Kühlen

von | 29. März 2022

Mit Eisspei­chern kann man dank des Nutzens der Kris­tal­li­sa­ti­ons­wärme heizen. Eine investiv weniger aufwendige Variante wären Erd-​Eisspeicher. Diese werden derzeit in Schleswig praktisch getestet.

Das Heizen mit Eis ist kein Paradoxon, nur das Nutzen eines einfachen physi­ka­li­schen Effektes. „Eisspei­cher­hei­zungen nutzen die Tatsache, dass Wasser zwischen dem flüssigen und dem festen Aggre­gat­zu­stand Wärme abgeben kann. Im Winter wird Wasser aus einem Bassin mittels einer Wärme­pumpe die Wärme entzogen, bis es gefriert. Im Sommer entzieht das Eis der Umgebung Wärme und taut wieder auf. Das Eis kann sogar zu Klima­ti­sie­rungs­zwecken genutzt werden”, beschreibt dies Springer-​Vieweg-​Autor Jörg Philipp Eric Petermann in seinem Buch­ka­pitel Quer­schnitts­tech­no­logien auf Seite 122.

In Deutschland wurden schon weit über 2.000 solcher Eisspei­cher­hei­zungen instal­liert, auch und gerade in größeren Objekten. In ihnen gefriert das Wasser durch Wärme­entzug zu maximal 90 Prozent. Bei einem ange­nom­menen Wasser­vo­lumen von 300 Kubik­metern wird dabei die gleiche Ener­gie­menge frei­ge­setzt wie bei der Verbrennung von 3.000 Litern Heizöl. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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