Montage der Solidarischen Balkonkraftwerke in Hamburg. Foto: Laudeley Betriebstechnik

Balkon­kraft­werke auf soli­da­ri­scher Grundlage

von | 11. Dezember 2024

Mit Soli­da­ri­schen Balkon­kraft­werken kann man büro­kra­tische Hürden umgehen und die Ener­gie­wende voran­bringen. Ein Projekt entstand gerade in Hamburg.

Das Mieter­strom­po­tenzial in Deutschland ist bei weitem noch nicht ausge­schöpft. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirt­schaft (IW) zeigt, dass die aktuelle Mieter­strom­erzeugung bei nur 0,16 Tera­watt­stunden liegt, das Potenzial aber bei 43 Tera­watt­stunden pro Jahr. Ein Grund dafür sind oft hohe büro­kra­tische Hürden. Die sollen mit soge­nannten Soli­da­ri­schen Balkon­kraft­werken umgangen werden.

Ein solches Konzept wurde im Herbst 2024 in Hamburg-​Ohlsdorf auf Mehr­fa­mi­li­en­häusern umgesetzt. Die Idee verbindet eine maximale Nutzung der Sonnen­en­ergie mit einer einfachen tech­ni­schen Umsetzung und einer soli­da­ri­schen Finan­zierung durch Vermieter und Mieter. Das Projekt zeigt, welches Potenzial Mieter­strom­mo­delle für die Ener­gie­wende in Deutschland haben. Bisher gibt es bundesweit nur rund 9.000 Mieter­strom­mo­delle, obwohl theo­re­tisch mehr als 14 Millionen Haushalte in Mehr­fa­mi­li­en­häusern davon profi­tieren könnten. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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