Der Ausbau bestehender Wärmenetze trifft vielerorts auf eine bislang unklare Finanzierung. Foto: Frank Urbansky

Wärme­wende vor Ort: Planung läuft, Umsetzung stockt

von | 10. April 2026

Anfang 2026 zeigt die kommunale Wärme­planung in Deutschland ein gemischtes Bild. Die Planungen kommen voran und wirken orga­ni­sa­to­risch machbar. Doch die Umsetzung könnte zum milli­ar­den­schweren Engpass werden.

Anfang 2026 zeigt die kommunale Wärme­planung (KWP) in Deutschland ein zwie­späl­tiges Bild. Zwar kommen die Planungen in den Kommunen sichtbar voran und erscheinen orga­ni­sa­to­risch grund­sätzlich beherrschbar. Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Umsetzung – also der Bau neuer und erwei­terter Fern­wär­me­netze sowie der Ausbau rege­ne­ra­tiver Wärme­er­zeugung – zu einem milli­ar­den­schweren Engpass werden könnte.

Zunächst zu den Zahlen: Der KWP-​Wärmewendeatlas (Datensatz „Status quo der KWP”, Stand: Januar 2026) weist aus, dass von den 10.754 bewohnten Gemeinden 1033 ihre KWP als abge­schlossen gemeldet haben, 4635 sich im Prozess befinden und bei 5086 der Stand unbekannt ist. Letzteres dürfte vor allem kleinere Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohnern betreffen, die noch bis 2028 Zeit für die Erstellung haben. …


Geschrieben für ZfK. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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