Aktion von Bündnis Bür­ger­en­er­gie: Hol den Ener­gie­po­li­ti­ker!

Foto: Jörg Farys / Bündnis Bürgerenergie
Foto: Jörg Farys / Bündnis Bürgerenergie

Bür­ger­en­er­gie ist fas­zi­nie­rend und inspi­rie­rend. Doch kaum jemand von den­je­ni­gen, die in EU, Bund und Ländern Ener­gie­po­li­tik betrei­ben, hat dies bisher ver­stan­den. Einer­seits wird sie als Teil der Ener­gie­wende gelobt, ande­rer­seits mittels Aus­schrei­bun­gen abge­würgt. Wahr­schein­lich weil die Poli­ti­ker Bür­ger­en­er­gie nie per­sön­lich erlebt haben.
Mit der Aktion „Hol den Ener­gie­po­li­ti­ker!“ will das Bündnis Bür­ger­en­er­gie Ener­gie­po­li­ti­ker mit Bür­ge­rin­nen und Bürgern zusam­men­brin­gen. Diese Poli­ti­ker sollen die Bür­ger­en­er­gie im Kontakt mit lokalen Gesell­schaf­ten ken­nen­ler­nen, sie erleben und begrei­fen. Dadurch können Bürger ihre Sorgen, Nöte und Pro­bleme im direk­ten Kontakt unge­fil­tert arti­ku­lie­ren, bekom­men Raum für Dis­kus­sio­nen und können das Treffen ebenso zur Eigen­wer­bung für ihre Gesell­schaft in der Region nutzen. Dieses Auf­ein­an­der­tref­fen füllt den Begriff sowie die Erschei­nung Bür­ger­en­er­gie für die Poli­ti­ker mit Leben und Inhal­ten.

In einem ersten Schritt ruft das Bündnis Bür­ger­en­er­gie all­ge­mein dazu auf, sich als Bür­ger­en­er­gie­ge­sell­schaft zu bewer­ben und ein kurzes Por­trait zu erstel­len. Unter den Bewer­bun­gen werden drei Bür­ger­en­er­gie­ge­sell­schaf­ten aus­ge­wählt, vom Bündnis besucht und mit diesen ein Video­por­trät erstellt. Mit diesem Porträt stellen sie sich zur Wahl um den Besuch des Ener­gie­po­li­ti­kers. Diese Wahl wird über einen Zeit­raum von 2 bis 3 Wochen auf der Home­page des Bünd­nis­ses statt­fin­den. Die erfolg­rei­che Gesell­schaft erhält den Zuschlag für den Besuch. Das Treffen wird vom Bündnis Bür­ger­en­er­gie orga­ni­siert, beglei­tet und abschlie­ßend doku­men­tiert.

Die Kam­pa­gne ist mit einem hohen Aufwand für Besuche und die Erstel­lung der Por­traits ver­bun­den, mit denen die teil­neh­men­den Gesell­schaf­ten bei uns auf der Home­page sicht­bar werden und damit auch Werbung in eigener Sache betrei­ben. Deshalb werden Spender gesucht, die „Hol den Ener­gie­po­li­ti­ker“ unter­stüt­zen. Daher wird seitens des Bünd­nis­ses gebeten, die Kam­pa­gne ab jetzt mittels Crowd­fun­ding auf der Platt­form der GLS Treu­hand bewer­ben.


Wie man Poli­ti­ker auf das derzeit in der Ver­hand­lung befind­li­che EEG auch anspre­chen kann, zeigt Energieblogger-Kollege Daniel Ban­n­asch hier auf seinem Blog Metro­pol­so­lar.