Grafik: Maialisa / pixabay

ISO Zerti­fi­zierung fürs Umweltmanagement

von | 14. Oktober 2016

Die ISO steht für „Inter­na­tionale Orga­ni­sation für Normung“. ISO ist eine Norm und fällt daher in den Bereich des Manage­ments eines Unter­nehmens. Eine solche Norm legt demnach die Aufgaben fest, die ein Unter­nehmen erfüllen muss, um die Beschei­nigung für einen bestimmten Standard zu erhalten. Alle möglichen Zerti­fi­zie­rungen werden in viele verschiedene Bereiche unter­teilt. Unter anderem gibt es Zerti­fi­zie­rungen in den Bereichen Produkt, Arbeits­si­cherheit und Energiemanagement.

Weiterhin werden Zerti­fi­zie­rungen in den Bereichen der Holz­in­dustrie, der Lebens­mittel, dem Quali­täts­ma­nagement und dem Umwelt­ma­nagement vergeben. Solche Zerti­fi­zie­rungen werden von Unter­nehmen gerne genutzt, um zu signa­li­sieren, dass die Abläufe in den zerti­fi­zierten Bereichen des Unter­nehmens mindestens an inter­na­tio­nalen Normen angepasst sind.

Darüber hinaus sind die begehrten Zerti­fi­zie­rungen ein beliebtes Marke­ting­in­strument. Hierdurch kann man sich von der Konkurrenz abheben und sich somit einen Wett­be­werbs­vorteil schaffen. Dies fördert jedoch nicht nur den Absatz an den Endkunden. Auch erhöht eine Zerti­fi­zierung die Chancen einer Zusam­men­arbeit im B2B-​Bereich. Viele Unter­nehmen wollen nur mit Unter­nehmen zusam­men­ar­beiten, die sich an bestimmte Normen halten.

Genormt für den Umweltschutz

In den Zeiten von Klima­wandel, einer erhöhten CO2 Belastung sowie der Abholzung des Regen­waldes erhält das Umwelt­ma­nagement eines Unter­nehmens eine immer größere Bedeutung. Aber was ist eigentlich Umwelt­ma­nagement? Es bezeichnet die Einheit eines Unter­nehmens mit der Umwelt und dessen Beitrag zum Umweltschutz.

Ziel ist es das Thema des Umwelt­ma­nage­ments zu opti­mieren und eine höhere Leistung als die gesetz­lichen Anfor­de­rungen zu gewähr­leisten. Speziell geht es um die Einspa­rungen von Emis­sionen oder Abfällen. Zudem soll eine Verschwendung von Ressourcen vermeidet werden. Eine optimale Allo­kation von Ressourcen ist in der heutigen Zeit von überaus hoher Wich­tigkeit. Aber auch die Nach­hal­tigkeit ist ein wichtiges Thema.

Ressourcen schonen

Das stetige Vorhan­densein natür­licher Ressourcen muss gewähr­leistet sein. Die Erholung der natür­lichen Bestände darf also nicht gefährdet werden. Nur wenn keine Ressourcen verschwendet werden kann ein Unter­nehmen sein volles Potenzial zur Einsparung von Kosten abrufen. Wenn ein Unter­nehmen eine Zerti­fi­zierung im Bereich der Umwelt erhalten hat, kann es zudem von dem schon erwähnten Marke­ting­effekt profitieren.

Die Zerti­fi­zierung eines Umwelt­ma­nage­ment­systems erfolgt nach der im Jahre 1996 einge­führten Norm ISO 14001. Diese ist weltweit angesehen und bekannt. Hat ein Unter­nehmen diese Zerti­fi­zierung erhalten, so wird ihm damit beglaubigt, dass es sich umwelt­konform verhält. Wer die Zerti­fi­zierung einmal erhalten hat, kann sich jedoch nicht auf dem Erreichten ausruhen. Die Zerti­fikate werden durch eigen­ständige Prüf­stände regel­mäßig überprüft um eine dauer­hafte Einhaltung eines Standards zu gewährleisten.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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