Solar­ar­chi­tek­tur – Wohnen mit der Kraft der Sonne

Die Schweiz ist Vorreiter in Sachen Solararchitektur. Foto: Patrick Kälin
Die Schweiz ist Vorreiter in Sachen Solararchitektur. Foto: Patrick Kälin

Solar­ther­mie und Pho­to­vol­taik sind bekannte Begriffe und Metho­den, wie man die Kraft der Sonne für Wärme und Strom­ge­win­nung nutzen kann. Dagegen führt die Solar­ar­chi­tek­tur noch ein Schat­ten­da­sein. Sie will den Bau­kör­per einer Immo­bi­lie so in den Lauf der Sonne stellen, dass er mög­lichst viel von ihrer Kraft ein­fängt.

Solar­ar­chi­tek­tur nutzt die Sonne in erste Linie passiv, und zwar deren Strah­len. Die fallen durch die Fenster ins Innere und erwär­men die Bau­teile. Diese wie­derum sind so geschaf­fen, dass sie die Wärme spei­chern und später wieder abgeben können. Glei­ches gilt für die Kühlung. „Sonne und Archi­tek­tur braucht es, um Wärme zu gewin­nen und zu spei­chern, aber auch, um im Sommer die Wohn- und Arbeits­räume vor Über­hit­zung zu schüt­zen“, beschreibt das der auf Solar­ar­chi­tek­tur spe­zia­li­sierte Schwei­zer Archi­tekt Peter Schürch. Gerade in Städten sei solares Bauen ein Gebot der Stunde. Denn welt­weit lebe jeder zweite Mensch in einer Stadt.

Logisch, möchte man meinen, dass Regio­nen mit vielen Son­nen­stun­den eher für diese Art der Archi­tek­tur in Frage kommen als etwa das ver­reg­nete und häufig wol­ken­ver­han­gene  Mit­tel­eu­ropa. Ins­be­son­dere während der Über­gangs­zeit in Früh­jahr und Herbst und natür­lich im Winter, wenn die Wärme am meisten benö­tigt wird, scheint die Sonne selten. Doch gerade hier finden sich die besten, schon rea­li­sier­ten Bei­spiele, und die vor allem in Schürchs eid­ge­nös­si­scher Heimat. …


Gekürzt. Geschrie­ben für das Online-Magazin wohn­WER­KEN der Schlü­ter­schen Ver­lags­ge­sell­schaft. Der kom­plette Beitrag ist hier ab Seite 180 zu lesen.

Über neue Tech­no­lo­gien für die Ener­gie­wende berich­tet Energieblogger-Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.