Deckungs­grade für Solar­ther­mie optimal berech­nen

Solarthermie ist im Wohnungsneubau längst Standard. Ein Deckungsgrad von 50 Prozent sollte immer angestrebt werden – auch wie hier bei dieser Anlage in Hamburg zur Heizungsunterstützung. Foto: Wagner Solar
Solarthermie ist im Wohnungsneubau längst Standard. Ein Deckungsgrad von 50 Prozent sollte immer angestrebt werden – auch wie hier bei dieser Anlage in Hamburg zur Heizungsunterstützung. Foto: Wagner Solar

Solar­ther­mie bringt die Wär­me­wende voran. Im Woh­nungs­neu­bau ist sie bereits Stan­dard. Der Deckungs­grad der Wär­me­ver­sor­gung durch die Son­nen­en­er­gie kann jedoch nicht belie­big hoch geschraubt werden.

Wenn man eine solar­ther­mi­sche Anlage plant, sollte der Deckungs­grad so hoch wie möglich aus­fal­len.

»Der solare Deckungs­grad beschreibt den Anteil an Nutz­wärme, der durch eine solar­ther­mi­sche Anlage bereit­ge­stellt werden kann. Prin­zi­pi­ell wird ein hoher Deckungs­grad ange­strebt, um den ansons­ten erfor­der­li­chen Einsatz von Brenn­stof­fen für kon­ven­tio­nelle Feue­rungs­an­la­gen oder Hilfs­en­er­gie für Wär­me­pum­pen zu mini­mie­ren. Dennoch ist gerade in den Som­mer­mo­na­ten mit solaren Über­schüs­sen zu rechnen, sodass eine größere Kol­lek­tor­flä­che sich nur begrenzt auf den solaren Deckungs­grad aus­wirkt«, defi­niert das Sprin­ger Vieweg‐Autor Chris­tian Syn­woldt in seinem Buch­ka­pi­tel Tech­no­lo­gien auf Seite 100.

Der solare Deckungs­grad kann also nie bei 100 Prozent liegen. Exper­ten gehen von etwa 50 Prozent aus, die rea­lis­tisch zu errei­chen sind. Das wie­derum ist abhän­gig von der Nut­zungs­art der Solar­ther­mie. Wird sie nur für die Warm­was­ser­be­rei­tung, etwa fürs Duschen, ver­wen­det? Oder aber ist sie via Was­ser­spei­cher auch in den Hei­zungs­kreis­lauf mit ein­ge­bun­den? …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit der Steue­rung einer Hybrid­hei­zung, der ja das hier beschrie­bene Modell zugrunde liegt, befasst sich auch Energieblogger‐Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.