Ginge es nach den Wissenschaftlern von Agora Energiewende, müssten fossile Brennstoffe wie Heizöl deutlich stärker und Strom weniger besteuert werden. Foto: Urbansky

Wie ein nach­hal­tiges Ener­gie­system besteuert sein müsste

von | 28. April 2017

Das gegen­wärtige Steu­er­system begünstigt fossile Brenn­stoffe und benach­teiligt Strom aus Erneu­er­baren Energien – jeden­falls für Verbraucher. Eine Studie fordert ein Umlenken hin zu einer CO 2-Steuer.

Geleitet waren die Strom- und Ener­gie­steuer bereits von jeher nicht nur vom fiska­li­schen Aspekt der Abga­ben­er­hebung, sondern daneben auch in beson­derem Maße vom Lenkungs­zweck der Steuern, nämlich der Verteuerung des Strom- bzw. Ener­gie­ver­brauchs aus umwelt­po­li­ti­scher Sicht. Ob dieser Ziel­setzung durch die aktuelle Gesetzes- und Verord­nungslage auch heute noch Rechnung getragen wird, mag dahin­stehen“, so Springer Gabler-​Autor Robert Böhm in seinem Buch­ka­pitel Strom- und ener­gie­steu­er­liche Rahmen­be­din­gungen auf Seite 189.

Tatsächlich hat die Ener­gie­steuer bisher kein Umlenken weg von fossilen und hin zu erneu­er­baren Ener­gie­trägern bewirkt. Besonders eklatant ist dies im Verkehrs­sektor (Anteil an Erneu­er­baren Energien: 6 Prozent) und im Wärme­markt (Anteil an Erneu­er­baren Energien: 14,5 Prozent). Aktuell fordert der Bundes­verband Erneu­erbare Energien (BEE) eine CO2-Steuer mit Rück­erstat­tungs­modell in der Wärme­ver­sorgung.


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit der Steuerung einer Hybrid­heizung befasst sich auch Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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