Wann Wärmepumpen bei Sanierungen im Bestand sinnvoll sind

Diese Berliner Gründerzeitvilla mit sechs Wohnungen mit einer Gesamtmietfläche von 600 Quadratmetern wird durch eine 27,4 kW-Erdwärmepumpe beheizt. Alle Zimmer wurden mit Flächenheizungen ausgestattet. Foto: Urbansky
Diese Berliner Gründerzeitvilla mit sechs Wohnungen mit einer Gesamtmietfläche von 600 Quadratmetern wird durch eine 27,4 kW-Erdwärmepumpe beheizt. Alle Zimmer wurden mit Flächenheizungen ausgestattet. Foto: Urbansky

Wärmepumpen kön­nen auch im Wohnungsbestand arbei­ten. Voraussetzungen dafür sind Dämmung sowie Flächenheizung. Bei einer sowieso anste­hen­den umfas­sen­den Sanierung könn­ten sie Mittel der Wahl sein.

Wärmepumpen sind im Wohnungsneubau die Nummer zwei nach der Wahl der Heiztechnik. Im Bestand, also in bereits vor­han­de­nen Wohngebäuden, kom­men sie jedoch nur sel­ten zum Einsatz. „Wärmepumpen kön­nen also nur wirt­schaft­lich betrie­ben wer­den, wenn eine mög­lichst nied­rige Heizungstemperatur vor­liegt. … Bei Altbauten sind Wärmepumpen i.Allg. unwirt­schaft­lich, da wegen des schlech­te­ren Isolierzustandes viel zu hohe Vorlauftemperaturen erfor­der­lich sind“, kon­sta­tiert dies Springer Vieweg-Autor Holger Watter in sei­nem Buchkapitel Erdwärme und Wärmepumpe auf Seite 154.

Tatsächlich ist ein nied­ri­ger Energieverbrauch und eine ent­spre­chend geringe Vorlauftemperatur beim Einsatz von Wärmepumpen unver­zicht­bar. Dennoch gibt es auch schon Lösungen für den Bestand, wo Wärmepumpen ener­ge­ti­sch sinn­voll ein­ge­setzt wer­den kön­nen. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Professional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

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