Erdspeicher können Solarthermie-Defizite beheben

Der 200.000 Kubikmeter Wasser fassende Erdbeckenspeicher in Voljens/Dänemark, nebst der ihn erwärmenden Solarthermieanlage. Foto: Acron-Sunmark
Der 200.000 Kubikmeter Wasser fassende Erdbeckenspeicher in Voljens/Dänemark, nebst der ihn erwärmenden Solarthermieanlage. Foto: Acron-Sunmark

Solarthermie wird dann am meis­ten benö­tigt, wenn sie am wenigs­ten pro­du­ziert wird. Saisonale Erdspeicher kön­nen die hohe Wärmeproduktion im Sommer auf­fan­gen und im Winter abge­ben.

Die Solarthermie hat ein sai­so­na­les Problem. „Nachdem die Solareinstrahlung zurück­ge­gan­gen ist, sin­ken die Temperaturen im Kollektor, das Gas kon­den­siert und Druck und Temperatur in der Anlage sin­ken. Auf diese Art und Weise wer­den Schäden zwar ver­mie­den, aber die Überschüsse nicht gespei­chert oder genutzt. Abhilfe würde der Einsatz eines grö­ße­ren Warmespeichers … schaf­fen“, beschreibt diese tech­ni­sche Limitierung Springer Vieweg-Autor Michael Sterner in sei­nem Buchkapitel Speicherbedarf in der Wärmeversorgung auf Seite 156.

In Worten: Wenn die Sonne am meis­ten scheint, näm­lich im Sommer, oder tags­über ist der Bedarf an Solarthermie am gerings­ten. Wenn sie am wenigs­ten scheint, im Winter, ist sie am höchs­ten. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Professional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Energiewende beschäf­tigt sich Energieblogger-Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Stromauskunft.

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