10 Prozent seines Mineralölbedarfs deckt Österreich mit heimischer Förderung. Foto: OMV

Öster­reicher zapfen an eigenen Ölfeldern

von | 11. September 2017

Öster­reich als Ölland hat bisher eher keine Schlag­zeilen gemacht. Gut, die OMV ist auch ein hier­zu­lande agie­render Mine­ral­öl­konzern mit auslän­di­scher Förderung. Doch auch in der Alpen­re­publik selbst wird gebohrt. Die Mengen reichen aus, um 10 Prozent des heimi­schen Bedarfs abzudecken.

Öster­reich ist tatsächlich reich an Öl, zumindest reicher als Deutschland. Im Feld Bernhardsthal-​Süd 8 nahe der tsche­chi­schen Grenze und nur eine Stunde von Wien entfernt, will die OMV 12 geplante Bohrungen nieder­bringen. Sind diese nicht so erfolg­reich wie erhofft, können es auch mehr werden. Mit bis zu 50 Bohrungen würde es die OMV versuchen, aus dem alten Feld noch mehr Öl heraus­zu­holen. Dabei nutzt der Konzern abge­lenkte Bohrungen in einem an sich schon erschlos­senen Feld. Doch dessen Ausbeute soll deutlich erhöht werden (siehe auch Interview mit Reinhard Oswald).

Aktuell fördern dort rund 700 Pfer­de­kopf­pumpen Öl. Die Bohrungen liegen zwischen 2.000 und 5.000 Metern. Verwendet wird dabei eine Technik, die den Druck in der Lager­stätte mittels Wasser und Dampf erhöht. Mit dieser Maßnahme lässt sich nach Angaben des Unter­nehmens der Druck in den Lager­stätten umwelt­schonend erhalten bezie­hungs­weise erhöhen.

Die OMV hofft so auf einen Ausschöp­fungsgrad von 33 Prozent, der für so genannte reife Ölfelder als sehr hoch gilt. Mit dieser „Entölungsrate“ hält die OMV diverse Rekorde bei der Anwendung von Richt­bohren und Hori­zon­tal­bohren. Die Betriebs­zeiten der rund 1.070 aktiven Sonden in Öster­reich sind im welt­weiten Vergleich rekord­ver­dächtig. Allein im Feld Bernhardsthal-​Süd 8 können noch gut weitere 20 Jahre Öl gefördert werden. …


Gekürzt. Geschrieben für Brenn­stoff­spiegel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 09/​2017 zu lesen. Zum kos­ten­freien Probeabo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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