Kamin­öfen: Schorn­stein nach­rüs­ten – aber wie?

Edelstahl ist das beliebteste Material für das Nachrüsten von Kaminen. Foto: Raab
Edelstahl ist das beliebteste Material für das Nachrüsten von Kaminen. Foto: Raab

Rund 12 Mil­lio­nen Kamine, Kamin- und Kachel­öfen stehen in Deutsch­land und ver­bren­nen Holz, Pellets, sel­te­ner Braun­koh­le­bri­ketts. Jähr­lich werden es mehr, meist als Ergän­zung zu einem bestehen­den Heiz­sys­tem und um ganz einfach Geld zu sparen.

Auch Sanie­rer scheuen den nach­träg­li­chen Einbau eines Kamins nicht, obwohl hier nicht nur der Ofen, sondern fast immer auch ein Schorn­stein nach­ge­rüs­tet werden muss. Ob als ein­wan­dige Sanie­rung in einen bestehen­den Kamin oder als dop­pel­wan­di­ger Außen­schorn­stein – am Markt gibt es hierfür viele Lösun­gen.

Wird der Schorn­stein inner­halb eines Hauses nach­träg­lich errich­tet, gelten die glei­chen Vor­schrif­ten wie beim Neubau. Bei außen ange­brach­ten Schorn­stei­nen gelten hin­ge­gen eigene Bestim­mun­gen. Die Außen­schale kann wahl­weise aus mine­ra­li­schen Bau­stof­fen oder Edel­stahl bestehen. Am Markt gibt es dafür das Qua­li­täts­merk­mal W3G. …

Beim Bau beach­ten

Doch nicht nur die Aus­füh­rung des Schorn­steins ist zu beach­ten. Auch die Regeln der Feu­er­stät­ten­ver­ord­nun­gen der Bun­des­län­der und die Rege­lun­gen für Schorn­steine in DIN V 18160 sind zu berück­sich­ti­gen, die je nach Bun­des­land vari­ie­ren. Ratsam ist es, schon bei der Planung den Schorn­stein­fe­ger­meis­ter hin­zu­zu­zie­hen.


Gekürzt. Geschrie­ben für SBZ. Der voll­stän­dige Beitrag ist in der Ausgabe 19/2017 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.