In der Leitwarte an der TU Ilmenau werden Netzbelastungen der Zukunft simuliert - auch für den Einsatz virtueller Kraftwerke. Foto: Urbansky

Leitwarte simuliert Netzwelt von morgen

von | 12. Dezember 2018

Innerhalb des Forschungs­pro­jekts Dyna­Grid­Center wurde ein Autopilot für Über­tra­gungs­netze entwi­ckelt. In der neuen Leitwarte an der TU Ilmenau wird das selbst­ler­nende und selbst­re­gelnde System erprobt.

Ohne Leit­warten ist kein Netz­be­trieb möglich. „Die Netz­leit­warte visua­li­siert alle rele­vanten Vorgänge im Verteilnetz und ist fähig, Analysen zu bestimmten Betriebs­sze­narien (z. B. Stör­be­trieb) auch während des Betriebs durch­zu­führen”, beschreibt Springer Vieweg-​Autor Maxi­milian Irlbeck auf Seite 140 seines Buch­ka­pitel Digi­ta­li­sierung und Energie 4.0 – Wie schaffen wir die digitale Ener­gie­wende? deren wich­tigste Funktionen.

In Zeiten der Ener­gie­wende haben die Leit­warten viel­fältige Aufgaben zu meistern. Eine der wich­tigsten: die Einspeisung fluk­tu­ierend erzeugter erneu­er­barer Energien durch eine Vielzahl sehr kleiner Anbieter. Oder: die bevor­ste­hende Abschaltung der Atom­kraft­werke sowie etlicher Kohle­meiler mit ihrer konti­nu­ier­lichen Einspeisung. Das birgt immer die Gefahr von zu viel oder zu wenig Strom im Netz. Beides ist gefährlich.

Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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