Mit LEDs ausgerüstete Produktionshalle. Die Energieeinsparungen betrugen gut 70 Prozent und amortisierten nach wenigen Monaten die Investition. Foto: Waldmann

Licht­planung: LED ist Leucht­mittel der Zukunft

von | 18. April 2019

LED haben gegenüber herkömm­lichen Leucht­körpern eigentlich nur Vorteile. Sie verbrauchen weniger Energie, sind wartungsarm und überaus langlebig. Auch lassen sie viele Licht­spektren zu und sind als OLED in nahezu jede Form zu bringen. Die Mehr­kosten bei der Inves­tition amor­ti­sieren sich schon nach kurzer Zeit. Planer sollten deswegen auf diese Art der Beleuchtung setzen. Halo­gen­lampen können hingegen in Außen­be­reichen noch gute Dienste leisten.

Ein Wechsel auf LED kommt aktuell auch aus recht­lichen Gründen gelegen. In der EU herrscht nach dem Produktions- und Vertriebs­verbot für klas­sische Glüh­lampen seit September 2018 ein Herstel­lungs­verbot für Halo­gen­lampen. Nach Einschätzung von Experten könnten als nächstes die gerade in Gewer­be­im­mo­bilien und öffent­lichen Gebäuden verbrei­teten T8-​Leuchtstoffröhren ebenfalls von einem Verbot betroffen sein.

Dabei gibt es auch genügend licht­tech­nische und ener­gie­ef­fi­ziente Gründe, auf LED umzu­steigen. Die Technik schafft schon heute eine Farb­wie­dergabe, also die Ähnlichkeit zu natür­lichem Licht, von 96 Prozent. Licht­stärken sind gut steuerbar, der Licht­verlauf bei spezi­ellen LED kann sich sogar dem Tages­verlauf anpassen. Das kann kein anderes Leucht­mittel. Die Lebens­dauer über­trifft die einer Glühbirne um das 15fache. Und im Gegensatz zu dieser wandelt eine LED die benötigte Energie zu 80 Prozent in Licht um und nur zu 20 Prozent in Wärme. Bei einer Glühbirne ist es andersherum. …


Gekürzt. Geschrie­ben für tab aus dem Bau­ver­lag. Der kom­plette Beitrag ist nur in Heft 5/​2019 zu lesen. Zum Abon­ne­ment geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Wohn­quartier mit Sand­wich­kol­lek­toren und kalter Nahwärme

Wohn­quartier mit Sand­wich­kol­lek­toren und kalter Nahwärme

Eisspeicher spielen für die Wärmewende eine wachsende Rolle. Investoren landauf, landab erkennen die Vorteile der Technologie, mit der im Winter gut geheizt und im Sommer fast zum Null-Ttarif gekühlt werden kann. Mit dem Erd-Eeisspeicher kommt nun eine investiv...

Inves­ti­tionen und Betrieb andere machen lassen

Inves­ti­tionen und Betrieb andere machen lassen

Die Novellen der Heizkostenverordnung und der Wärmelieferverordnung lassen auf sich warten. Jedoch wurden zuletzt steuerliche Hemmnisse für Wohnungsunternehmen verringert, die ihnen den Energiehandel erschwerten. Für Contractoren ist dies kein bedrohliches Szenario....

West­afrika: Wasserstoff-​Powerhouse mit drei Haken

West­afrika: Wasserstoff-​Powerhouse mit drei Haken

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek will den Sonnenreichtum Westafrikas nutzen, um Wasserstoff für Deutschland zu produzieren. Das Projekt hat nur Chancen bei einer echten Partnerschaft. Ohne Wasserstoff wird die Energiewende nicht gelingen. "Der Strombedarf...

Strom aus Strömen

Strom aus Strömen

Wasserkraft ist neben Biomasse die einzige grundlastfähige erneuerbare Energieform. Doch die Ausbaupotenziale für große Pumpspeicher- oder reine Wasserkraftwerke sind begrenzt. Bürger begehren auf, Investoren ziehen sich zurück. Die kleine Variante, etwa...