Intel­li­gente Sen­so­ren schüt­zen Wind­rä­der vor Hava­rien

Sensoren können Windräder überwachen und Havarien sowie damit einhergehende Stillstandszeiten sowie aufwändige Reparaturen vermeiden. Frank Urbansky

Kommen Wind­kraft­an­lan­gen in die Jahre, steigt die Gefahr von Hava­rien. Diese können jedoch mittels intel­li­gen­ter Sen­so­ren, die etwa Schraub­ver­bin­dun­gen über­prü­fen, ver­hin­dert werden.

Wind­ener­gie­an­la­gen, die mit der Ein­füh­rung des EEG vor knapp 20 Jahren gebaut wurden, haben eine erhöhte Hava­rie­ge­fahr, etwa durch Mate­ri­al­er­mü­dung. Bei neueren Model­len wird dies nahezu aus­ge­schlos­sen. „Der Trend bei Wind­ener­gie­an­la­gen (WEA) geht infolge des hohen Preis­drucks in Rich­tung grö­ße­rer, intel­li­gen­te­rer und effi­zi­en­te­rer Anlagen. Eine wesent­li­che Kom­po­nente der Anlagen sind die Rotor­blät­ter. Mittels ein­ge­bet­te­ter Sen­so­ren und Aktoren können sich die Wind­ener­gie­an­la­gen an ändernde Bedin­gun­gen optimal anpas­sen und dank Anla­gen­über­wa­chung unplan­mä­ßige Still­stands­zei­ten ver­mei­den“, beschrei­ben die Springer‐Autoren Ivo Drisga, Nikolai Glück, Tim Berend Block und Kai Ehrich auf Seite 1 ihres Zeit­schrif­ten­bei­trags »Schwingfestigkeits‐ und Kli­ma­wech­sel­prü­fung von Rotor­blatt­kom­po­nen­ten« den aktu­el­len Stand der Technik.

Nicht nur die Rotor­blät­ter lassen sich auto­ma­ti­siert über­wa­chen, sondern alle Kom­po­nen­ten. Das CiS For­schungs­in­sti­tut aus Erfurt, das der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ilmenau ange­glie­dert ist, hat neu­ar­tige, sili­zi­um­ba­sierte MEMS‐Sensoren (für mikro‐elektro‐mechanisches System — Anm. d. Red.) ent­wi­ckelt. Diese erlau­ben etwa die Über­prü­fung sicher­heits­re­le­van­ter Schraub­ver­bin­dun­gen, wie sie zahl­reich an Wind­rä­dern ein­ge­setzt werden. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

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