Kli­ma­pa­ket und Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz – Welche Heizung kann ich mir noch leisten?

Eine Ölheizung kann auch weiterhin betrieben werden. Foto: IWO

Kli­ma­pa­ket, Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz und ins­be­son­dere das Ölhei­zungs­ver­bot ver­set­zen Haus­be­sit­zer in Unruhe. Welche Art von Heizung kann man über­haupt noch instal­lie­ren? Werden bald auch Gas­hei­zun­gen ver­bo­ten? Und reichen erneu­er­bare Ener­gien über­haupt aus, um die hei­mi­schen vier Wände warm zu bekom­men? Tat­säch­lich gibt es für die Heizung eine ganze Reihe Regeln, Vor­schrif­ten und Gesetze. Und ein Blick in sie zeigt: Es wird nichts so heiß geges­sen, wie es gekocht wird.

Zunächst eine Ent­war­nung für alle, die Angst vor einem Ölhei­zungs­ver­bot haben: Es gibt kein Verbot! Statt­des­sen gibt es ein Ein­bau­hemm­nis für Ölhei­zun­gen im Neubau. Wer in seinem Häus­chen bereits eine Ölhei­zung laufen lässt, kann dies auch wei­ter­hin tun und die Heizung bis Ende 2025 durch ein moder­nes Öl-Brennwertgerät erset­zen. Diese nutzen die Wärme aus Abgasen, die sonst einfach via Schorn­stein in der Luft ent­schwin­det. Von einem Verbot keine Spur. Und selbst nach 2025 gibt es noch viele Aus­nah­men. Die wich­tigste: Nutzt man antei­lig zur Wär­me­er­zeu­gung eine Solar­ther­mie­an­lage, ist auch ab 2026 eine neue Ölhei­zung möglich. Und da, wo weder Gas noch Fern­wärme anlie­gen, was für gut 3,1 Mil­lio­nen der rund 5,6 Mil­lio­nen Ölhei­zun­gen zutref­fen dürfte, darf der Ölbren­ner auch wei­ter­hin sein Werk ver­rich­ten.

Fern­wärme immer teurer

Wer jedoch die Mög­lich­keit zu einem Wechsel hat, wird ab 2026 wohl oder übel auf Fern­wärme oder Gas umstei­gen müssen. Fern­wärme ist dann nur die zweit­beste Mög­lich­keit. Ein lang­fris­ti­ger Kos­ten­ver­gleich zeigt: Nach der Strom­di­rekt­hei­zung, also den guten (oder aus finan­zi­el­ler Sicht eher schlech­ten) alten Nacht­spei­cher­öfen, ist Fern­wärme die teu­erste Mög­lich­keit zum Heizen. Kein Wunder, denn Fern­wärme wird in Deutsch­land immer nur von einem Anbie­ter in einem Gebiet betrie­ben. Es herrscht also fak­tisch ein Monopol. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Haus:RAT. Der voll­stän­dige Beitrag ist hier zu lesen.

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