Bio­kohle erhöht Nutzung der Ener­gie­menge in Bio­masse

Kann als Ausgangsstoff für Biokohle dienen: Altholz, das sonst nicht verwertbar ist. Foto: Frank Urbansky

Wird Bio­masse pyro­ly­siert, erhöht das die Ener­gie­menge. Erfolgt dieser Prozess dezen­tral, lässt sich in der Logis­tik sparen. Das wie­derum erhöht die Effi­zi­enz – etwa von Brenn- und Grund­stof­fen wie Bio­kohle.

Die Pyro­lyse ist ein erprob­tes Ver­fah­ren zur Auf­spal­tung und Gewin­nung hoch­ef­fi­zi­en­ter Koh­len­was­ser­stoffe. „Über die Pyro­lyse (Ver­schwe­lung, Ent­gasung) können Koh­len­was­ser­stoffe unter Luft­ab­schluss rein durch Wärme in Koks (fast reiner Koh­len­stoff), Pyro­ly­seöl und was­ser­stoff­rei­ches Pyro­ly­se­gas zer­setzt werden“, beschreibt ein Sprin­ger Vieweg-Autorenkollektiv um Michael Sterner in seinem Buch­ka­pi­tel Che­mi­sche Ener­gie­spei­cher auf Seite 338 diese bewährte Tech­no­lo­gie.

Zur Anwen­dung kommt diese bei fos­si­len Koh­len­stoff­ver­bin­dun­gen, aber auch bei Bio­masse. Das Unter­neh­men car­bo­nau­ten etwa pyro­ly­siert so Bio­masse, die aus der Land- und Forst­wirt­schaft, der Holz‑, Recycling- und Lebens­mit­tel­in­dus­trie stammt. Möglich sind nach Angaben des mehr­fach prä­mier­ten Star­tups aus Giengen auch pro­ble­ma­ti­sche Stoffe der Recycling- und Ent­sor­gungs­bran­che. Ver­ar­bei­tet werden zudem Altholz und Wur­zel­stö­cke, Schalen von Mandeln, Kakao und Kokos­nüs­sen oder Trester aus der Oli­ven­öl­pro­duk­tion. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.