Digitalisierte Steuerung ist für Heizungen mit Busmodulen möglich. Foto: Hosch

Was hat die Ölheizung vom Smart Metering?

von | 21. April 2020

Der Smart-​Meter-​Rollout für Strom­ver­bräuche kommt nicht so recht in Gang. Dabei bietet er die Möglichkeit, Strom­ver­bräuche digital zu erfassen, den Verbrau­chern schnell zugänglich zu machen und sie so zum Sparen anzuregen. 

Entspre­chende Lösungen für den Wärme­markt gibt es schon lange, eine gesetz­liche Pflicht für deren Einführung jedoch nicht. Dennoch sind sie prak­ti­kabel und in Bestands­sa­nie­rungen oder im Neubau immer eine Über­legung wert. Davon würde auch die Ölheizung profitieren.

Ein erstes Projekt für die digitale Wärme­über­wa­chung startete im letzten Jahr in der Haupt­stadt. Dort instal­lierte die Vattenfall-​Tochter Wärme Berlin flächen­de­ckend smarte Wärme­zähler, beginnend im Roten Rathaus, dem Sitz der Stadt­re­gierung. Nach und nach sollen alle Anschlüsse im etwa 2000 Kilometer langen Berliner Wärmenetz mit insgesamt 1,2 Millionen Kunden folgen.

Ausge­schlossen werden dann die üblichen Able­se­fehler sowie daraus entstandene falsche Rech­nungen. Alle 15 Minuten können zudem die Verbrauchs­daten an die Haus­halts­kunden abgebeben werden. Das wiederum ermög­licht verbrauchs­op­ti­mierte Liefe­rungen, aber eben auch ein ange­passtes Nutzerverhalten. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 04/​2020 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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