Wie rea­lis­tisch Was­ser­stoff für Ver­bren­nungs­mo­to­ren ist

Schon 2004 erprobte Ford beim Focus C-MAX einen Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Ob sich die Technik für Pkw überhaupt lohnt, ist vollkommen offen. Foto: Ford-Werke AG, Koeln

Was­ser­stoff für Ver­bren­nungs­mo­to­ren bietet viele Vor­teile, etwa eine sehr hohe Ener­gie­dichte. Dem stehen jedoch einige Nach­teile, wie die feh­lende Infra­struk­tur, gegen­über.

Welt­weit gab es schon viele Ver­su­che, Was­ser­stoff in Ver­bren­nungs­mo­to­ren ein­zu­set­zen. Für die Ver­kehrs­wende ist er eine Option. »Was­ser­stoff ist das einzige Brenn­gas mit tech­ni­scher Ver­wen­dung, dass frei von Koh­len­stoff ist. Ent­spre­chend stellt Was­ser­stoff eine sinn­volle Alter­na­tive zu kon­ven­tio­nel­len Kraft­stof­fen dar. Gerade der Einsatz von Was­ser­stoff als Kraft­stoff in Ver­bren­nungs­mo­to­ren bietet eine schnelle und kos­ten­güns­tige Mög­lich­keit einer signi­fi­kan­ten Redu­zie­rung der CO2-Emis­sio­nen im Ver­kehrs­sek­tor«, beschreibt ein Springer-Vieweg-Autorenkollektiv um Kevin Klepatz im Buch­ka­pi­tel Ver­lust­ana­lyse eines direkt­ein­bla­sen­den Was­ser­stoff­ver­bren­nungs­mo­tors auf Seite 396 einen der Gründe, warum an dem Thema, trotz vieler Miss­erfolge, weiter geforscht

Soll Was­ser­stoff in Ver­bren­nungs­mo­to­ren genutzt werden, kann dies flüssig oder gas­för­mig erfol­gen. Die jüngs­ten Pro­jekte setzen auf eine gas­för­mige Spei­che­rung von etwa 350 bar für Nutz­fahr­zeuge und 700 bar für Pkw. Thomas Korn ist Geschäfts­füh­rer von Keyou, ein Star­tups, das auf die Umrüs­tung von Nutz­fahr­zeu­gen spe­zia­li­siert ist. Er nennt 450 bis 500 bar als ther­mi­sches Optimum. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.