Kli­ma­freund­li­che Lösun­gen für Wohnungsunternehmen

PV-Anlage in einem Berliner Wohnquartier, dessen Erträge auch zum Tanken von E-Autos genutzt werden. Foto: Frank Urbansky

Woh­nungs­un­ter­neh­men haben eine große Ver­ant­wor­tung was den Kli­ma­schutz betrifft. Ihre Gebäude tragen mit dem Ener­gie­ver­brauch für Heizung und Strom zu einem wesent­li­chen Teil zu den Treib­haus­gas­emis­sio­nen bei. Doch viele Maß­nah­men zur Ver­rin­ge­rung der Emis­sio­nen sind teuer und nicht beson­ders attrak­tiv. Wie geht die Woh­nungs­wirt­schaft damit um? Dazu hat mich Mie­ter­strom­spe­zia­list Sola­rimo befragt.

Sola­rimo: Welche Sicht hat die Woh­nungs­wirt­schaft auf die Auf­ga­ben für den Klimaschutz?

Urban­sky: In der Branche gibt es schon ein Nach­den­ken. Aller­dings muss man auch sehen, dass die Mög­lich­kei­ten eines Woh­nungs­un­ter­neh­mens, etwas für den Kli­ma­schutz zu tun, begrenzt sind. Die Ver­bräu­che der Mieter*innen etwa sind nur schwer zu beein­flus­sen. Und Dämm­stan­dards sind recht­lich vor­ge­ge­ben und werden auch erfüllt.

Hat sich diese Sicht in den letzten Jahren verändert?

Ja, es wurden auch ver­schie­dene Pro­jekte initi­iert, wie man etwa mittels smarter Mes­sun­gen Ener­gie­ver­bräu­che mini­mie­ren kann. Da hat auch ganz gut geklappt und ließe sich auch gut in die Praxis über­füh­ren, wenn sich mehr Woh­nungs­un­ter­neh­men daran betei­li­gen würden. Es gibt aber auch Unter­neh­men, die Kli­ma­schutz von sich aus machen, ohne dass sich dies
gleich rechnet. Die meisten Mie­ter­strom­pro­jekte, die von Woh­nungs­un­ter­neh­men selbst initi­iert wurden, fallen hier hinein. Es gibt aber auch Firmen, die von vor­ne­her­ein nur auf den Pas­siv­haus­stan­dard setzen. Zur Wahr­heit gehört aber auch, dass dies wirk­li­che Leucht­turm­un­ter­neh­men sind. …

Das ganze Inter­view ist hier zu lesen.