Die Herstellung erfolgt im Filament-Winding-Verfahren am Standort in Dautphetal. Foto: Roth

Speicher für Wärme­wende unverzichtbar

von | 15. Oktober 2020

Auch wenn die großen Früh­jahrs­messen SHK Essen und IFH/​Intherm in Nürnberg verschoben wurden oder gar ganz ausfielen – die Aussteller haben lange auf diese Messen hinge­ar­beitet. Auf beiden war das Thema Speicher immer präsent, sollen diese doch auch eine entschei­dende Rolle für das Gelingen der Wärme­wende spielen. Deswegen sollen hier einige Neuheiten und Trends vorge­stellt werden.

Klima­scho­nender Roth Ther­motank Quadroline

Der Wärme­speicher Ther­motank Quadroline spart gleich doppelt Energie. Das liegt zum einen an der umwelt­scho­nenden und ener­gie­spa­renden Herstellung, zum anderen an seiner Effizienz. Dies ermit­telte die Roth Werke im Rahmen einer Unter­su­chung der CO2-​Bilanz ihres 500-​Liter-​Modells der Effi­zi­enz­klasse B. Der CO2-​Material-​Fußabdruck für einen konven­tio­nellen Stahl­speicher beträgt rund 278 Kilogramm CO2. Die Kunststoff-​Lösung von Roth kommt hingegen auf etwa 174 Kilogramm CO2, was einer um etwa 60 Prozent gerin­geren Treib­haus­gas­be­lastung entspricht. Grundlage für die Unter­su­chung war das Green­house Gas Protocol (GHG), ein inter­na­tio­naler Standard für Treibhausgas-​Emissionsberechnungen. Die Produktion des Ther­mo­tanks erzeugt zudem durch die Nutzung von Ökostrom keine indi­rekten Emissionen.

Die Kunst­stoff­bauart spart außerdem Energie. Das Kunststoff-​Composite-​Material dämmt deutlich besser und minimiert Wärme­ver­luste. Zudem wiegt der Ther­motank nur ein Drittel eines herkömm­lichen Stahl­spei­chers, das geringere Gewicht verringert also auch die Trans­port­kosten. Der Tank ist nach Angaben des Unter­nehmens der erste Kunststoff-​Composite-​Wärmespeicher, der als Druck­be­hälter in Verbund­tech­no­logie ausge­führt ist. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 10/​2020 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Effizient heizen mit Wasser­stoff und Katalysator

Effizient heizen mit Wasser­stoff und Katalysator

Die Dekarbonisierung des Wärmesektors wird häufig auf Wärmepumpen und Fernwärme reduziert. Doch gerade in Industrie und Gewerbe stößt eine vollständige Elektrifizierung an technische und wirtschaftliche Grenzen. Hohe Vorlauftemperaturen, begrenzte...

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die...

Erster flexibler Netz­an­schluss für Biogasanlage

Erster flexibler Netz­an­schluss für Biogasanlage

Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen einen schnelleren Anschluss von Grünstrom-Einspeisern aus Biogasanlagen und können zugleich die Kosten für den Netzausbau senken. In Schleswig-Holstein wurde nun erstmals eine solche Anlage ans Netz gebracht. Grünstrom...

Erster flexibler Netz­an­schluss für Biogasanlage

Erster flexibler Netz­an­schluss für Biogasanlage

Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen einen schnelleren Anschluss von Grünstrom-Einspeisern aus Biogasanlagen und können zugleich die Kosten für den Netzausbau senken. In Schleswig-Holstein wurde nun erstmals eine solche Anlage ans Netz gebracht. Grünstrom...