Pelletkessel sind ähnlich wartungsarm wie andere Brennwert-Kessel. Lediglich die Asche muss hin und wieder entsorgt werden. Foto: DEPV

Biomas­se­hei­zungen im Trend

von | 12. Januar 2021

Dank Förderung und einem weit­ge­henden Ölhei­zungs­verbot ab 2026 boomen derzeit Holz­hei­zungen. Gerade Kessel für Pellets und Hack­schnitzel als Brenn­stoffe sind besonders gefragt, weil sie einen fast auto­ma­ti­sierten Heiz­be­trieb sowie erträg­liche Fein­staub­werte versprechen. Doch dafür muss quali­tativ geprüfter Brenn­stoff verbrannt werden, der in streng genormten Lagern vorge­halten wird. Auch bei der Instal­lation sind einige Dinge zu beachten.

Pellets und Hack­schnitzel kann man auf vielerlei Art verfeuern. Es gibt hoch­ef­fi­ziente Heiz­kessel für Zentral­heiz­systeme, die sich voll- oder teil­au­to­ma­tisch bestücken lassen. Oder der nach­haltige Brenn­stoff wird in Kaminöfen verheizt. Das Gute: Vieles, was mit Pellets oder Hack­schnitzeln befeuert wird, fördert der Staat.

Heiz­kessel

Voll­au­to­ma­tische Heizkessel-​Varianten werden mittels Förder­schnecke oder Saug­ein­richtung mit Pellets beschickt. Diese verbinden das Pellet­lager mit dem Brennraum. Ähnlich wie bei Ölhei­zungen sind die Lager so groß, dass sie nur einmal im Jahr befüllt werden müssen. Die Kessel sind – eben nach Stand der Technik – elek­tro­nisch gesteuert, so dass Beschi­ckung und Verbrennung optimal laufen können. In der Regel muss lediglich vor und nach der Heiz­saison die Aschebox entleert werden. Der Komfort ist also sehr hoch. …


Gekürzt. Geschrie­ben für SHK Profi, Ausgabe 9/​2020. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum Abon­ne­ment geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Grüner Wasser­stoff ist vor allem eines: schlichtweg zu teuer

Grüner Wasser­stoff ist vor allem eines: schlichtweg zu teuer

Wasserstoff – je nach Sichtweise als Champagner der Energiewende gelobt oder verspottet – ist das neue Zauberelixier eben jener. Die Bundesregierung spendiert über den Daumen gepeilt in den kommenden zehn Jahren neun Milliarden Euro, mit denen das kleinste aller...

Inves­ti­tionen und Betrieb andere machen lassen

Inves­ti­tionen und Betrieb andere machen lassen

Die Novellen der Heizkostenverordnung und der Wärmelieferverordnung lassen auf sich warten. Jedoch wurden zuletzt steuerliche Hemmnisse für Wohnungsunternehmen verringert, die ihnen den Energiehandel erschwerten. Für Contractoren ist dies kein bedrohliches Szenario....

West­afrika: Wasserstoff-​Powerhouse mit drei Haken

West­afrika: Wasserstoff-​Powerhouse mit drei Haken

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek will den Sonnenreichtum Westafrikas nutzen, um Wasserstoff für Deutschland zu produzieren. Das Projekt hat nur Chancen bei einer echten Partnerschaft. Ohne Wasserstoff wird die Energiewende nicht gelingen. "Der Strombedarf...

Strom aus Strömen

Strom aus Strömen

Wasserkraft ist neben Biomasse die einzige grundlastfähige erneuerbare Energieform. Doch die Ausbaupotenziale für große Pumpspeicher- oder reine Wasserkraftwerke sind begrenzt. Bürger begehren auf, Investoren ziehen sich zurück. Die kleine Variante, etwa...