Die Planung von Windkraftanlagen kann digital erfolgen. Das hilft auch beim späteren Betrieb der Anlagen. Foto: AVEVA

Wind­kraft­an­lagen mit digitalem Zwilling bauen

von | 24. März 2021

Windkraft offshore ist eine rege­ne­rative Art der Ener­gie­er­zeugung, die sehr große Poten­ziale hat. Eine effi­ziente Planung kann dabei auch einen digitalen Zwilling nutzen.

Bei der Planung von Offshore-​Windanlagen geht es auch um die Ressour­cen­schonung. Dabei kann eine digitale Planung helfen – zum Beispiel, indem der Einsatz von Tripods simuliert wird. „Das Dreibein­fun­dament (Tripod), das haupt­sächlich für Wasser­tiefen von 20 bis 50 m geeignet ist, besteht aus einem zentralen Säulen­element, das die Verbindung zum Wind­ener­gie­an­lagenturm herstellt, und einem drei­schenk­ligen räum­lichen Stahl­fachwerk, das die Kräfte und Momente auf die Grün­dungs­pfähle überträgt”, beschreibt ein Springer-​Vieweg-​Autorenkollektiv um Martin Kalt­schmitt auf Seite 513 des Buch­ka­pitels Strom­erzeugung aus Wind­energie diese Gründungsart.

Die Tripods sind dabei nur eine Kompo­nente, deren Vorteile sich digital ermitteln, darstellen und später beliebig wieder­holen lassen. Die Komple­xität von Offshore-​Windparks, auch durch das Verlegen der Leitungen zur Umspann­plattform sowie der Netz­an­schlüsse hin zur Küste, machen sie generell zum idealen Kandi­daten für die digi­ta­li­sierte Planung und Erstellung eines digitalen Zwillings, also einer kompletten digitalen Abbildung. Anhand dessen können alle Instal­la­ti­ons­schritte exakt geplant werden. Auch im Betrieb der Anlage kann der digitale Zwilling genutzt werden – bis hin zu ihrer Abrüstung nach Ende der Nutzungszeit. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Elek­tro­trophen können künst­liche Photo­syn­these erzeugen

Elek­tro­trophen können künst­liche Photo­syn­these erzeugen

Die energiewandelnden Prozesse der Natur nachzuahmen ist naheliegend – und in Zeiten der Energiewende schlichtweg eine Notwendigkeit. Die künstliche Photosynthese, etwa mit Mikroorganismen, wäre eine Möglichkeit. Eine der Herausforderungen der Energiewende ist es, die...

Mit Contrac­ting­mo­dellen zu mehr Abwärmenutzung

Mit Contrac­ting­mo­dellen zu mehr Abwärmenutzung

Die nutzbaren Potenziale von Abwärme in Deutschland sind groß – aus Industrie, Abwasserkanälen oder anderen Quellen. Die neue Bundesregierung hat jedoch nur explizit Abwärme aus Rechenzentren in ihrem Koalitionsvertrag bedacht. Es braucht also eines wirtschaftlichen...

Niedrige Tempe­ra­turen entscheidend

Niedrige Tempe­ra­turen entscheidend

Die Fernwärme spielt im Wärmemix der Zukunft eine wichtige Rolle. Dafür braucht sie regenerative Energiequellen, etwa Abwärme, große Solarthermie oder Biomasse. Doch diese Energiequellen stehen nicht ausreichend und überall zur Verfügung. Zudem wird ihr Nutzen...

Klick­systeme und Fräßverfahren

Klick­systeme und Fräßverfahren

An strombasierten Heizsystemen wird in Zukunft kein Weg vorbeiführen. Die Königin unter ihnen ist die Wärmepumpe. Sie arbeitet jedoch besonders effizient in Kombination mit Flächenheizungen. Im Bestand gibt es inzwischen gute Möglichkeiten, diese nachzurüsten,...