Werner Zapf. Foto: Glen Dimplex

Strom­di­rekt­hei­zungen eigenen sich bei geringen Wärmeleistungen“

von | 4. Mai 2021

Interview mit Werner Stapf, Head of Marketing & Opera­tions bei Glen Dimplex Heating & Ventilation

tab: Wann kommen Strom­di­rekt­hei­zungen bevorzugt zum Einsatz? 

Werner Stapf: Elek­trische Direkt­hei­zungen, wie Konvek­toren und Schnell­heizer werden aktuell schwer­punkt­mäßig im Bereich der Moder­ni­sierung, also im Austausch­ge­schäft oder als Spotheizung, in wenig genutzten Räumen einge­setzt. Zudem werden unsere über Internet steu­er­baren Heiz­systeme gerne auch in temporär genutzten Gebäuden einge­setzt etwa in Vereins­heimen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Schnelle Wärme nur dann, wenn sie wirklich gebraucht wird. Zunehmend sehen wir Elek­tro­heiz­geräte jedoch auch im Neubau. Der zu behei­zende Wärme­bedarf wird immer geringer. Da kann man sich schon die Frage stellen, ob sich die Inves­tition in ein wasser­füh­rendes System noch lohnt. …

Was sollten Planer generell beachten, wenn sie eine Elek­tro­di­rekt­heizung in Erwägung ziehen?

Natürlich müssen die vorhandene Elek­tro­ver­teilung, Leitungs­quer­schnitte und die Absi­cherung im Vertei­ler­kasten geprüft werden. Unpro­ble­ma­tisch ist dies in der Regel, wenn das Haus vorher schon elek­trisch beheizt wurde. Die Auslegung der Geräte ist analog zu andern Heiz­sys­temen. Wichtig als Grundlage ist immer eine Wärmebedarfsberechnung.


Gekürzt. Geschrie­ben für tab aus dem Bau­ver­lag. Der kom­plette Beitrag ist nur in Heft 05/​2021 zu lesen. Zum Abon­ne­ment geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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